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Adagio jetzt im Gruppe I-Rennen

Adagio (Archiv)
Adagio (Archiv)

Zwei Siege bei drei Starts. Das ist die bisherige Bilanz des aus der Zucht des Gestüts Schlenderhan stammenden Adagio im britischen National Hunt-Sport. Dort hat sich der Vierjährige bei den Nachwuchshürdlern schnell einen Namen gemacht. Der früher von Jean-Pierre Carvalho für den Phoenix Stable, und dann von Pavel Vovcenko für Steffen Molks trainierte Wiener Walzer-Sohn, der nach seinem Sieg in einem Verkaufsrennen in Clairefontaine auf die Insel wechselte, ist ein echtes Talent über Sprünge.

Inzwischen von David Pipe trainiert, siegte der Wallach zunächst in einem Juvenile Hurdle in Warwick mit siebeneinhalb Längen Vorsprung, und wurde bei seinem zweiten Start Zweiter im zur Gruppe II zählenden JBC Triumph Trial Juvenile Hurdle auf der Vorzeige-Hindernisbahn Cheltenham (zum Racebets-Langzeitmarkt). Bei seinem dritten Start, den er ebenfalls in Cheltenham bestritt, siegte er dann mit vierdreiviertel Längen Vorsprung.

Am Samstag könnte für den Ex-Deutschen nun die bislang schwerste Prüfung anstehen, denn Adagio zählt zum Aufgebot für das Coral Finale Juvenile Hurdle (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt), eine Gruppe I-Prüfung in Chepstow, die über 3200 Meter führt, und mit 50.000 Pfund dotiert ist. Aktuell befinden sich noch 11 Pferde im Feld, im Festkursmarkt der britischen Buchmacherfirma "William Hill" wird Adagio mit einer Quote von 7,5:1 an fünfter Stelle geführt.

(05.01.2021)