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Ascot oder Keeneland statt Arc für Ghaiyyath?

Godolphins "Monster" Ghaiyyath wird, aller Vorraussicht nach, nicht im Prix l'Arc de Triomphe (Gr.I/3 Millionen Euro) an den Start kommen.

Stattdessen soll der fünfjährige Dubawi-Sohn entweder die Champion Stakes in Ascot oder den Bredeers' Cup Turf Anfang November in Keeneland anstreben.

Für den Star aus dem Stall von Charlie Appleby, der in dieser Saison zunächst den Coronation Cup, die Coral Eclipse und das Juddmonte International auf Gruppe I-Level gewann, bevor er in den Irish Champion Stakes eine Niederlage gegen Magical einstecken musste, kommt der Arc laut der Aussage seines Trainer etwas früh:

"Er hat jetzt vier große Auftritte in dieser Saison gezeigt, die erste zwei/drei Starts waren gut verteilt, zwischen den letzten beiden war die Pause schon recht kurz. Ihn jetzt direkt wieder in den Arc zu schicken und ihm dann noch einen weiteren Start zu geben, wäre vielleicht etwas zu viel."

Auch auf die Spekulationen, ob Ghaiyyath über 2400 Meter ähnlich gut ist wie über 2000 Meter, geht sein Coach gegenüber der Racing Post ein: "Die Champion Stakes über 2000 Meter in Ascot sind sicherlich eine Möglichkeit, doch die Leute vergessen manchmal, was er über 2400 Meter leisten kann. Er hat bei drei Auftritten über diese Distanz, zweimal den Bahnrekord gebrochen, einmal in Deutschland und einmal im Coronation Cup in Newmarket. Er ist über 2000 Meter konkurrenzfähig aber auch über 2400 Meter ein sehr gutes Pferd, das macht den Breeders' Cup zu einer guten Startmöglichkeit

(25.09.2020)