Jockey Talk

Mit Marco<br>Monteriso

GaloppOnline.de:
Sie sind jetzt seit wenigen Wochen in Deutschland. Wie ist ihr erster Eindruck?

Marco Monteriso:
Ich habe mich in der kurzen Zeit schon ganz gut eingelebt. Deutschland ist natürlich nur schwer mit Italien zu vergleichen und die Menschen haben eine andere Mentalität. Man ist hier nicht ganz so offen wie bei uns zu Hause. Ich bin aber sehr gut empfangen worden und viele Leute sind sehr hilfsbereit. Leider ist das Essen nicht ganz dasselbe wie in Italien.

(12.03.2002)

Mit Peter<br>Braem

München oder Krefeld? Zwei Orte, zwei Rennbahnen, zwei Chancen. Wie soll man sich entscheiden? Eine schwierige Angelegenheit, auch und gerade für einen Jockey, der sowohl Stalljockey bei Wolfgang Figge, als auch bevirzugter Reiter am Quartier von Erika Mäder werden konnte. Für Peter Braem wurde es eine Art Vabanque-Spiel. Nach Zusagen bei Figge sprang er letztlich doch ab, gab dem Mäder-Engagement den Vorzug. Der Belgier bereichert seither die NRW-Jockey-Szene. Michael Hähn sprach mit ihm.

GaloppOnline.de:
Wie ist die Arbeitsatmosphäre am Mäder-Stall?

(06.02.2002)

Mit Torsten<br>Mundry

GaloppOnline.de:
Die Saison 2001 war aus rennsportlicher Sicht sicherlich nicht das Jahr des Torsten Mundry?

Torsten Mundry:
Das kann man wohl so sehen. Nach dem Kreuzbandriss musste ich bis Hamburg pausieren. Aber auch zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht hundertprozentig fit, das war erst im Herbst der Fall. Ich habe hart daran arbeiten müssen. Man sieht es ja auch bei Leistungssportlern in anderen Fakultäten. Ein halbes Jahr benötigt man schon, um nach einem Kreuzbandriss wieder hundertprozentig fit zu sein.

(23.01.2002)

Mit Jozef<br>Bojko

GaloppOnline.de:
Sie kehren Deutschland für vier Wochen den Rücken und machen Urlaub. Wohin geht die Reise?

Jozef Bojko:
Ich fliege nach Miami in Florida, will dort vier Wochen verbringen und hoffe darauf, auf der Rennbahn Gulfstream Park auch in Rennen reiten zu können.

GaloppOnline.de:
Ist das nun Urlaub oder ein Arbeitsurlaub?

Jozef Bojko:
Mein erklärtes Ziel ist natürlich, Rennen zu reiten. Und wie es derzeit aussieht, stehen die Chancen dafür auch nicht schlecht.

(08.01.2002)

Mit Norman Richter

GaloppOnline.de:
Wie sieht die Rolle von Norman Richter im Jahr 2002 im deutschen Turf aus?

Norman Richter:
Ich bleibe bei Andreas Schütz. Andreas wird zwar keinen festen zweiten Mann hinter Andrasch Starke haben. Allerdings werde ich wohl schon meistens die zweite Farbe reiten, wenn Andrasch woanders ist.

GaloppOnline.de:
Ist diese Situation für Sie zufriedenstellend?

Norman Richter:
Eigentlich schon, gerade an einem so großen Stall. Momentan habe ich keinen Grund, zu klagen.

(15.12.2001)

Mit Filip Minarik

GaloppOnline.de:
Sie sind zweiter Jockey am Schiergen-Stall. Ist eine solche Position nicht komfortabel? Man hat keine Entscheidungs-Probleme zwischen Pferden und reitet doch oft gute Galopper im
Rennen.

Filip Minarik:
Genauso sehe ich das auch. Der Job, den ich aktuell habe, ist super und ich bin sehr zufrieden damit. Es gibt sehr viele gute Pferde in unserem Stall und man hat in meiner Position nicht den Druck eines ersten Mannes. So kann man lockerer arbeiten und befreiter reiten. Der Job macht mir sehr viel Spaß und das ist wirklich wichtig.

(15.11.2001)

Mit Andreas Boschert

GaloppOnline.de:
Sie treten im kommenden Jahr einen neuen Job an, bei Andreas Wöhler in Bremen als Jockey der Pferde des Gestüts Ittlingen. Wie sieht eine typische Boschert- Woche im kommenden Jahr aus?
Andreas Boschert:

(15.10.2001)

Mit Christian Czachary

<b>GaloppOnline.de:</b>
Sie haben Ihren Durchbruch 2000 in Baden-Baden geschafft. Wie war das damals?

<b>Christian Czachary:</b>
Das kam alles sehr überraschend und natürlich auch sehr schnell. Auf einmal waren diese drei Listensiege da und das war sensationell. Bei Duke D'Alba hatte ich eigentlich schon vorher richtig Mumm. Ich habe auch die Abschlußarbeit geritten und mir Chancen ausgerechnet. Aber die anderen zwei Treffer waren richtige Überraschungssiege. Mit Passimo und mit Lisieux.

(15.10.2001)

Mit Lennart Hammer-Hansen

<b>GaloppOnline.de:</b>
Sie sind Däne und reiten seit vielen Jahren in Deutschland. Wie sind Sie damals nach hier gekommen?

(15.09.2001)

Mit Andreas<br>Helfenbein

GaloppOnline.de:
Wie fühlt man sich nach so einer Zeit von Licht und Schatten?

Andreas Helfenbein:
Ich bin natürlich immer noch leicht enttäuscht und wollte mir nach der Winterkönigin eine Auszeit nehmen. Aber Herr Steinmetz hat noch ein paar Starter im Ausland und mich gebeten, bis Ende des Jahres deswegen noch zu reiten. Und ich möchte ihn natürlich nicht im Stich lassen. Am 1. November nehme ich mir dann aber wirklich die Auszeit und überlege, ob ich weiter reiten werde.

(15.09.2001)

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