Jockey Talk

Mit Alexander<br>Pietsch

GaloppOnline.de:
Herr Pietsch, Gratulation zum Bremer Gruppesieg mit Up and Away!

Alexander Pietsch:
Danke, das war wirklich eine tolle Sache für mich, endlich habe ich meinen ersten Gruppesieg geschafft und dass es so leicht gehen würde, hätte wohl der kühnste Optimist vor dem Rennen nicht gedacht.

GaloppOnline.de:
Sie arbeiten seit anderthalb Jahren auf der Bremer Rennbahn. War das ein Vorteil?

(03.11.2002)

Mit Arnaud<br>Bouleau

GaloppOnline.de:
Gratulation zu solch einer Chance in Katar reiten zu können. Was sagen Sie dazu?

Arnaud Bouleau:
Ich bin natürlich sehr zufrieden. Das war ein so gutes Angebot, dass ich es nicht ablehnen konnte. Zumal die Saison in wenigen Wochen der Vergangenheit angehört, so dass hier dann vier Monate lang keine Rennen mehr auf Gras stattfinden werden.

GaloppOnline.de:
Ist Asien Neuland für Sie?

(12.10.2002)

Mit Filip<br>Minarik

GaloppOnline.de:
Platz drei in der Statistik, sind sie mit der bisherigen Saison zufrieden?

Filip Minarik:
Natürlich, es ist mein bislang bestes Jahr, eine echte Saison der Superlative mit vielen Höhepunkten.

GaloppOnline.de:
Werden Sie denn noch Champion?

(23.09.2002)

Mit Andreas<br>Suborics

GaloppOnline.de:
Herr Suborics, seit Anfang September reiten Sie nur noch in Köln, nachdem Sie vorher zwischen Bremen und Köln gependelt sind.

Andreas Suborics:
Georg Baron von Ullmann trat durch Gebhart Apelt, Gestütsleiter in Schlenderhan, schon vor einigen Wochen mit einem Angebot als Privat-Jockey an mich heran. Da ich bei Andreas Wöhler einen sehr guten Job hatte, war es eine schwere Entscheidung für mich.

GaloppOnline.de:
Auf die Sie dann aber eingingen!

(04.09.2002)

Mit Jean-Pierre<br>Carvalho

GaloppOnline.de:
Herr Carvalho, Sie verließen vor kurzem den Stall von Urs Suter. Wie kam es dazu?

Jean-Pierre Carvalho:
Wirft man einen Blick auf die Statistik, wird es doch jedem klar. Ich habe in dieser Saison 14 Siege bei 64 Ritten für Urs Suter erzielt. Der Schnitt von 21,875 Prozent ist sicher nicht verkehrt, aber die Anzahl der Ritte ist einfach deutlich zu wenig. Damit konnte ich nicht zufrieden sein. Insgesamt habe ich dieses Jahr schon 216 Ritte ausgeführt. Der größte Teil also für fremde Ställe.

(24.08.2002)

Mit Christophe<br>Soumillon

GaloppOnline.de:
Sie haben in jungen Jahren schon außergewöhnliche Erfolge erreicht. Wie sind Sie zum Galopprennsport gekommen?

Christophe Soumillon:
Mein Vater war bereits Jockey und so habe ich schon früh Kontakt zu diesem Sport gehabt. Rennen haben mich immer fasziniert und ich wollte relativ früh Jockey werden. Bis ich 15 war, habe ich in Belgien geritten, habe dann die Chance bekommen, nach Frankreich zu gehen.

(30.07.2002)

Mit Andrasch<br>Starke

GaloppOnline.de:
Was bedeutet dieser Derby-Sieg für Sie, verglichen mit den vorherigen auf Robertico und Samum?

Andrasch Starke:
Der erste war mein schönster Derby-Sieg. Der jetzige war der wichtigste, gerade zu dieser Zeit. Für mich eine sehr emotionale Angelegenheit.

GaloppOnline.de:
Hatten Sie im Vorfeld mit einer solchen Vorstellung gerechnet?

(17.07.2002)

Mit Andrasch<br>Starke

GaloppOnline.de:
Zwei Jahre nach Samum haben Sie erneut das Derby gewonnen. Lässt sich Next Desert mit Samum vergleichen?

Andrasch Starke:
Er hat schon eine gewisse Ähnlichkeit mit Samum, aber um einen Vergleich zu wagen, ist es jetzt noch zu früh. Da muss man noch etwas abwarten. Parallelen gibt es in jedem Fall.

GaloppOnline.de:
Wie hat sich das Rennen für Sie entwickelt? Wann waren Sie sich Ihrer Sache sicher?

(08.07.2002)

Mit L. Hammer-<br>Hansen

GaloppOnline.de:
Sie verbrachten im Winter einige Zeit in Hong Kong. Was lässt sich über diese Metropole des Galopprennsports sagen? Was haben sie dort gelernt?

Lennart Hammer-Hansen:
Alle Erfahrungen, die man im Ausland macht, bringen einen als Jockey weiter. Aber gerade in Hong Kong konnte ich viel profitieren. Das Business ist dort knallhart. Alle Weltklasse-Jockeys reiten und in den Rennen kannst du Dir viel abschauen und lernen. Selbst in der Arbeit wird fast immer die Zeit genommen. Ich habe dadurch ein besseres Timing bekommen

(14.06.2002)

Mit Eduardo<br>Pedroza

GaloppOnline.de:
Wie sind Sie an den Ritt auf Portella gekommen?

Eduardo Pedroza:
Am Montag vor einer Woche klingelte bei mir das Telefon. Andreas Suborics rief mich an, hat mich über die Verletzung von Paul Johnson informiert. Subi hat mir geraten, einmal bei Andreas Löwe anzurufen. Vielleicht könnte ich dann Portella im Henkel-Rennen reiten.

GaloppOnline.de:
Haben Sie sofort grünes Licht bekommen?

(22.05.2002)

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