Jockey Talk

Mit A. Helfenbein

GaloppOnline.de: Sie haben am Wochenende ein Gruppe II-Rennen gewonnen. Haben Sie mit einem solch tollen Start in das Jahr gerechnet?

(06.01.2011)

Mit A. Suborics

GaloppOnline.de: Der Rücktritt vom Rücktritt - wie kommt es dazu?

Andreas Suborics: Das lässt sich ganz einfach erklären, der Verlauf meiner Genesung war viel besser als erwartet und die Ärzte gaben mir daher grünes Licht für ein Comeback im Rennsattel. Ich selbst bin, seit ich den Entschluss gefasst habe, wieder in den Sattel zu steigen, ein viel zufriedenerer Mensch, und jeder soll versuchen das zu tun, was ihn glücklich macht!

(13.12.2010)

Mit Stefanie Hofer

GaloppOnline.de: Eigentlich hatte die Turf-Szene erst im Januar mit Ihrem Comeback gerechnet. Nun findet man Sie bereits am Samstag im Rennprogramm. Wie kam es zu dem Blitz-Comeback?

Stefanie Hofer: Das stimmt, eigentlich wollte ich ja erst im Januar wieder einsteigen, und vorher im Dezember im Trainig testen, aber glücklicherweise verlief der Heilungsprozess schneller als gedacht und so kann ich am Samstag schon wieder dabei sein. Und übrigens auch am Sonntag, da reite ich in Le Mans in Frankreich einen Zweijährigen aus unserem Stall.

(18.11.2010)

Mit Adrie de Vries

GaloppOnline.de: Das war ja ein fast perfekter Abschied, nur eine Länge hat zum Sieg gefehlt. Sagt man nun schade oder Kompliment?

Adrie de Vries: Beides trifft zu. Sicher ist es schade, wenn man nach längerer Führung noch abgefangen wird. Andererseits sollte man nicht vergessen, dass Alianthus mit 60 kg Höchstgewicht trug. Er ist super gelaufen und hat riesig gekämpft. Erfreulich war, dass er vorne ruhig gehen konnte. Der Hengst hat eine große Leistung geboten, mit der alle sehr zufrieden waren.

(06.11.2010)

Mit D. Porcu

GaloppOnline.de: Sie reiten seit März 2009 bei Mirek Rulec und wechseln nunmehr als Stalljockey zu Uwe Ostmann. Mit welchen Erwartungen ziehen ab März nach Mülheim?

Daniele Porcu: Ich freue mich sehr auf die Möglichkeiten, die mir Herr Ellerbracke gibt. Uwe Ostmanns Quartier bedeutet eine große Chance und natürlich entsprechende Rittchancen. Ich bin durch und durch professionell und bin nach Deutschland gekommen, um mich als Profi durchzusetzen.

(29.10.2010)

Mit M. Weißmeier

GaloppOnline.de: Im letzten Jahr krönten Sie Ihre Saison als Amateur-Rennreiter mit dem Sieg der Fegentri-Weltmeisterschaft, hatten damals Bestrebungen, in das Profilager zu wechseln, noch verneint, nun jedoch eine Lehre bei Christian von der Recke angetreten. Wie kam es zu dem Sinneswandel?

Marian Falk Weißmeier: Ich habe mich im Rennsport stark engagiert und dadurch die Schule vernachlässigt in der es dann nicht mehr so gut lief. Da habe ich lieber die Notbremse gezogen und mich für eine Lehre entschieden.

(12.10.2010)

Mit A. Pietsch

GaloppOnline.de: Herr Pietsch, wie schätzen Sie Vanjuras Chancen am Samstag in Italien ein?

Alexander Pietsch: Vanjura ist nach Aussage des Trainers bestens auf dem Posten und er hat Mumm auf das Pferd. Und wenn sich die Stute in der Verfassung präsentiert wie ich sie kenne, sollten wir auch bei diesen Gegnern ein Wörtchen mitreden können.

GaloppOnline.de: Haben Sie schon einmal in einem Gruppe I-Rennen gewonnen oder könnte ein Traum am Samstag in Erfüllung gehen?

(07.10.2010)

Mit N. Richter

GaloppOnline.de: Sie wollten es allen zeigen, wie sehr sie sich über den Treffer mit Durban Thunder in Strassburg am letzten Sonntag gefreut haben?

Norman Richter: Solch ein Rennen gewinne ich bestimmt nicht alle Tage. Natürlich habe ich mich unheimlich gefreut, dass mir solch ein toller Treffer gelungen ist. Aber ich habe auch an das Pferd gedacht, denn ich hatte von diesem Burschen immer eine sehr hohe Meinung und ich finde es es toll, wie sich Durban Thunder tatsächlich immer weiter gesteigert hat.

(25.09.2010)

Mit Filip Minarik

GaloppOnline.de: Drei Tage nach dem Sieg im Großen Mercedes-Benz Preis von Baden mit Night Magic: Ist der Erfolg noch präsent?

Filip Minarik: Ja, auf alle Fälle, für solche Momente lebe ich.

GaloppOnline.de: Wie sind Sie an den Ritt auf Night Magic gekommen?

(08.09.2010)

Mit A. Suborics

GaloppOnline.de: Wie geht es Ihnen aktuell Herr Suborics? Ihre Entscheidung, die Rennstiefel an den Nagel zu hängen, kam nicht überraschend oder?

Andreas Suborics: Den Umständen entsprechend geht es mir gut, allerdings haben mir die Ärzte geraten, keine Rennen mehr zu reiten. Das gesundheitliche Risiko, noch schwerere gesundheitliche Schäden davonzutragen wäre einfach zu groß und die Gesundheit hat schließlich Vorrang. Nach mehr als vier Monaten, die ich nicht mehr im Sattel gesessen habe, konnte ich auch viel nachdenken.

(13.08.2010)

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