Interview

Mit Ferdinand Leve

Es war eine Veranstaltung, die es in dieser Form noch nie gegeben hat: „Schaufenster Vollblut“, durchgeführt letzten November in Warendorf, mit Interesse im gesamten Pferdelager verfolgt. Wie waren die Reaktionen, wie geht es weiter? Wir fragten bei dem Initiator Ferdinand Leve nach.

Wie ist es zu dem Projekt „Schaufenster Vollblut“ gekommen?

(24.02.2007)

Mit E. Halm

GaloppOnline.de: Herr Halm, wie oft waren sie vor dem 1. Januar 2007 auf einer Rennbahn?

Engelbert Halm: Ehrlich gesagt, noch nie. Natürlich habe ich in der Vergangenheit, noch zu Zeiten von Adi Furler, das eine oder andere Rennen im Fernsehen gesehen. Aber eine Bahn hatte ich noch nie betreten. Inzwischen war ich allerdings schon in Neuss und in Dortmund und bin vom Sport begeistert.

GaloppOnline.de: Nun bekleiden sie den wichtigsten Manager-Posten im deutschen Rennsport. Ist es nicht ein Nachteil, wenn man so gar nichts von der Materie versteht?

(03.02.2007)

Mit W. Baltromei

GaloppOnline.de: Gratulation zum ersten Sieg am Dienstag mit Navenka. Hatten Sie damit gerechnet?

Werner Baltromei: Ehrlich gesagt nein, eigentlich sollte sie nach der Dortmunder Form, als sie allerdings auch schlecht abgesprungen war, gar nicht nach Cagnes mitgehen. Ich habe sie nur noch mitgenommen, da ein anderes für Cagnes vorgesehenes Pferd, Grantsville, kurzfristig verkauft wurde. Zudem war mit dem Ex-Deutschen Midnight Moon ein Pferd im Rennen, das nach deutschem GAG zehn Kilo über Navenka stand.

(25.01.2007)

Mit H. Fanelsa

GaloppOnline.de: Mit 37 Siegen stehen Sie an zehnter Stelle der Rangliste der Trainer. Haben Sie zu Saisonbeginn damit gerechnet?

Hubertus Fanelsa: Nein, damit war nicht zu rechnen. Ich habe in erster Linie treue, schon relativ betagte Handicapper zur Verfügung. Man sollte da den Sinn für das Wesentliche behalten. Dieses Ziel zu erreichen, war schon sehr unwahrscheinlich.

GaloppOnline.de: Wieviele Kilometer haben Sie für dieses Ziel im Jahr 2006 zurückgelegt?

(04.01.2007)

Mit Dr. Andreas Jacobs

GaloppOnline.de: Die Stiftung Gestüt Fährhof gehörte bei den Jährlingsauktionen zu den größten Anbietern. Wie fällt die Bilanz aus?

Dr. Andreas Jacobs: Der Fährhof hat in diesem Jahr auf Auktionen mehr und besser denn je verkauft. Insgesamt wurden 22 Jährlinge angeboten und 18 verkauft. Dabei lag der Durchschnittspreis bei € 68.000. Gemessen daran, dass die meisten Produkte von unserem Junghengst Black Sam Bellamy stammten, ist dies eine sehr erfreuliche Entwicklung.

(01.12.2006)

Mit W. Baltromei

GaloppOnline.de: War denn im Traum mit einer so starken Ausbeute in Frankreich, wie Sie sie in diesem Jahr geschafft haben, zu rechnen?

Werner Baltromei: Ich hätte denjenigen, der so etwas vermutet hätte, für verrückt erklärt. Man kann das nicht vorhersagen. Sehr wichtig ist die gute Zusammenarbeit mit Dominique Boeuf und Johan Victoire sowie mit Alex Doussot, dem Agenten der beiden Jockeys. Außerdem hat mir Roland Alfons das Handicapsystem in Frankreich bestens beigebracht. Ich musste das System ja auch erst kennenlernen. Ich habe lange dafür gearbeitet.

(12.11.2006)

Mit Werner Glanz

GaloppOnline.de: Wann kamen Sie auf die Idee, Floriot in diesem Rennen laufen zu lassen?

Werner Glanz: Ich hatte im Vorjahr nach dem Listensieg in Rom zu ihren damaligen Besitzern gesagt, die Stute gewinnt Gruppe-Rennen. Familie Nercessian hat Floriot am 10.April an Frau Hiddemann verkauft. Es war ein langer Winter bei uns. Sie kam erst nicht in Schwung.

(28.10.2006)

Mit W.E.Bresges

Vor wenigen Tagen kletterte Winfried Engelbracht-Bresges beim Hong Kong Jockey Club eine weitere Sprosse auf der Karriereleiter nach oben, ist nun Chief Executive und damit die Nummer eins beim Rennveranstalter in der Ex-Kronkolonie. Michael Hähn führte ein kurzes Gespräch mit dem Chefmanager.

GaloppOnline.de: Weshalb übt Ihr Vorgänger, Lawrence Wong, den Job nicht mehr weiter aus?

Winfried Engelbrecht-Bresges: Er ist bereits Ende sechzig, deshalb wurde der Zeitpunkt für den Wechsel nun gewählt.

(06.10.2006)

Mit Gebhard Apelt

GaloppOnline.de: Was passiert mit Shirocco nach dem Arc?

Gebhard Apelt: Der Breeders´ Cup Classic gilt als letztes Ziel für Shirocco innerhalb seiner Rennkarriere. Eine Entscheidung über einen Start in den USA fällt erst nach dem Arc. Wir werden das zu gegebener Zeit beantworten. Das Fernziel war immer der Breeders´ Cup, aber für den Classic müsste er nachgenannt werden, und das wäre ein großer finanzieller Aufwand, so dass man sich das genau überlegt.

(29.09.2006)

Mit B. Fassbender

GaloppOnline.de: Der Preis von Europa verspricht ein starkes Feld. Wie zufrieden sind Sie mit dem Aufgebot?

Benedikt Faßbender: Mit dem Ergebnis der Vorstarterangabe muss man natürlich mehr als zufrieden sein. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass dies das bestbesetzte Gruppe I- Rennen des Jahres in Deutschland ist. Sicherlich kann man mir mangelnde Objektivität vorhalten, aber die angegebenen Starter lassen kein anderes Urteil zu.

(22.09.2006)

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