Interview

Mit Graf v. Norman

GaloppOnline.de: Innerhalb von nur einem Jahr haben Sie zwei Top-Prüfungen am Arc-Tag gewonnen. Wie haben Sie den Opera-Sieg erlebt?

Reginald Graf von Norman: Wenn man innerhalb von so kurzer Zeit so etwas am größten Rennsport-Wochenende in Europa erlebt, dann ist man ausgesprochen berührt. Das war schon enorm. Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte ich diesmal schon größere Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden.

GaloppOnline.de: Was hatten Sie sich ausgerechnet?

(20.10.2008)

Mit P.v.Stauffenberg

GaloppOnline.de: Wo haben Sie als Züchter den Sieg von Lady Marian im Prix de l´Opera miterlebt?

Graf Philipp von Stauffenberg: Ich war selbst in Longchamp vor Ort. Der Trainer hat mich davon überzeugt, anzureisen, ist mit voller Optimismus in das Rennen gegangen. Er hat zu mir unter der Woche gesagt, „Zarkava mag eine Super-Stute sein, ich habe aber auch eine Super-Stute am Arc-Tag laufen“. Er war sogar, so verrückt das klingt, überzeugt, dass er gewinnen würde.

GaloppOnline.de: Haben Sie selbst auch mit einer solchen Leistungssteigerung gerechnet?

(06.10.2008)

Mit W. Stüber

GaloppOnline.de: Was hat sich bei Ihnen aus positiver Sicht am nachhaltigsten während der letzten Rennwoche manifestiert?

Wolfgang Stüber: Als besonders positiv habe ich die gute Stimmung auf dem Platz empfunden. Das wurde uns auch von vielen Gästen bestätigt. Die Rennen müssen ein einmaliges Erlebnis bleiben, sowohl für den „normalen“ Besucher als auch für den Rennsportfan. Überragend waren auch die großen Siege von Kamsin, Liang Kay und natürlich Overdose.

GaloppOnline.de:Und aus negativer Sicht?

(23.09.2008)

Mit Karl Jörg

GaloppOnline.de: Werden Nina Celebre und Serienhoehe gemeinsam in den Preis der Winterkönigin gehen?

Karl Jörg:Ich denke nicht, wir zielen auf das Züchterchampionat und da ist es wohl besser, wenn die Stuten getrennte Wege gehen.

GaloppOnline.de:Wie sehen Sie nun die Veranlagung von Rosenreihe? Im Vorfeld zur Diana hieß es meist, sie kann wohl nicht stehen?

Karl Jörg: Rosenreihe hat väterlich, wie mütterlich genug Steherpotential. Ein Pferd das zweijährig über 1600 Meter mit sehr guter Leistung läuft,kommt auch über den Weg.

(11.09.2008)

Mit H.-H. Miebach

GaloppOnline.de: Weshalb wollten Sie unbedingt mit Rosenreihe im Preis der Diana laufen?

(14.08.2008)

Mit Peter Schiergen

GaloppOnline.de: Wie waren nach der Abmeldung von Goose Bay Ihre Erwartungen im Preis der Diana?

Peter Schiergen: Dass Rosenreihe Klasse hat, wussten wir. Die Frage war nur, ob sie über die Strecke kommen würde. Letztlich hat alles sehr gut geklappt.

GaloppOnline.de: War die Taktik mit Rosenreihe so geplant?

(05.08.2008)

Mit Rupert Plersch

GaloppOnline.de: Wie ist Ihre Gemütslage?

Rupert Plersch: Ich bin heißer vom Anfeuern und noch glücklicher über den Erfolg von Linngari.

GaloppOnline.de: Hatten Sie Zweifel an seinem Stehvermögen?

Rupert Plersch: Nein, dass er diese Distanz kann, habe ich immer gewusst. Es war falsch, daran zu zweifeln.Als bayerischer Schwabe war mir sehr daran gelegen, ihn hier laufen zu lassen. Viele haben ja schon geglaubt, dass die beste Zeit von Linngari vorbei ist.“

GaloppOnline.de: Wo könnte er als nächstes antreten?

(30.07.2008)

Mit Peter Schiergen

GaloppOnline.de: Gratulation zu Ihrem dritten Derby-Sieg. Hatten Sie mit einem solchen Ergebnis gerechnet?

Peter Schiergen: Nein, mit einem solchen Einlauf natürlich nicht. Aber ich hatte Kamsin nicht abgeschrieben. Das Münchener Laufen mit den bekannten Umständen, konnte so nicht stimmen, das hatte ich ja schon damals nach dem Rennen gesagt.

(09.07.2008)

Mit Bruno Faust

GaloppOnline.de: Mit welchen Erwartungen reisen Sie nach Hamburg?

Bruno Faust: Mit einigen. Wir stellen als Züchter mit Adelar und Kamsim, beides Söhne von unserem Deckhengst Samum, zwei Starter. Mal sehen wie es ausgeht.

GaloppOnline.de: Welche Bedingungen wünschen Sie sich für beide Pferde?

Bruno Faust: Sie haben unter beiden Bedingungen gut abgeschnitten, aber ich glaube, dass weicher Boden schon vor Vorteil ist.

(04.07.2008)

Mit Matthiessen

GaloppOnline.de: Wenige Wochen vor dem Derby-Meeting gehen die Wettumsätze weiter dramatisch nach unten. Speziell Baden-Baden musste erhebliche Einbußen verkraften. Wie sieht Ihre Kalkulation für die Rennwoche aus?

Hans-Ludolf Matthiessen: Unsere Kalkulation haben wir nach Baden-Baden noch ein wenig angepasst. Wir gehen davon aus, dass der Bahnumsatz leicht zurückgehen wird, so zwischen drei und fünf Prozent. Natürlich müsste das Ziel eine Steigerung, aber wir sind realistisch.

(18.06.2008)

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