Interview/Jockey Talks

Mit William Cahill

GaloppOnline.de: Wie war Ihre Zeit in Dubai?

Cahill: Ich habe im Urlaub ein Angebot als Arbeitsreiter bei Mazeem Kurdi bekommen, das ich am 1. November angenommen habe. Der Trainer hatte mehr Araber als Vollblüter im Stall. Arbeit gab es genug, so dass wir sieben Tage in der Woche heran mussten.

GaloppOnline.de: Sie waren früher schon einmal im Ausland?

Cahill: In den Jahren 2001 und 2002 weilte ich schon einmal im Ausland, als ich für den aus Deutschland stammenden und in Norwegen heimisch gewordenen Wido Neuroth in Frankreich und später in Skandinavien arbeitete.

GaloppOnline.de: Wie erfolgreich waren Sie dort?

Cahill: Ich durfte mein Können auch in Rennen beweisen, kam zu zweiundvierzig Ritten, wobei ich einmal auf einem Araber erfolgreich blieb. Während eines mehrmonatigen Aufenthalts traf ich verschiedene Jockeys wie Billy Newnes, Alan Bond, Tom Manning oder Rikki Morse, die vor Jahren auch in Deutschland geritten haben und jetzt ihre Brötchen bei Godolphin, dem weltweit größten Rennstall, verdienen.

GaloppOnline.de: Warum sind Sie jetzt zurückgekehrt nach Deutschland?

Cahill: Ich hätte bis zum Ende der Dubai-Saison am 18. April bleiben können, doch wollte ich zurück zu meiner Familie. Außerdem galt es den Umzug nach Hannover über die Bühne zu bringen.

GaloppOnline.de: Was für einen neuen Job haben Sie in Hannover?

Cahill: Ich werde ab dieser Woche das Team von Hans-Jürgen Gröschel, der in Hannover rund fünfunddreißig Pferde trainiert, verstärken für ihn auch in Rennen in den Sattel steigen. Erst seit zwei Wochen bin ich wieder in Deutschland.

GaloppOnline.de: Können Sie sich ein weiteres Dubai-Gastspiel vorstellen?

Cahill: Das steht außer Zweifel, ich habe bereits einen Kontrakt für einen zweiten Aufenthalt in der Tasche. Ab dem 1. November 2004 werd ich für Julian Duffield arbeiten, der in Dubai Pferde des Aga Khan über Winter vorbereitet. Mit mehr Pferden werden wohl auch mehr Chancen kommen.

(17.04.2004)