Interview/Jockey Talks

Mit M. Kinane

GaloppOnline.de: Wie verlief die Vorbereitung für Sea The Stars?

Michael Kinane Ich habe es ja niemandem vorher gesagt, aber Sea The Stars hat riesig vor dem Arc gearbeitet. Die letzte Arbeit war herausragend.

GaloppOnline.de: Wie haben Sie den Rennverlauf gesehen?

Michael Kinane Ich wusste, dass ich auf dem besten Pferd im Feld sitze und hatte deshalb keinerlei Bedenken. Seine Beschleunigung war einfach fantastisch. Ich wusste, dass es während des Rennens ein oder zwei schwierige Momente geben könnte, die auch eintraten. Aber Sea The Stars hat die Möglichkeiten, einen da wieder heraus zu holen.

GaloppOnline.de: War genügend Pace im Rennen?

Michael Kinane Nein, Sea The Stars war so frisch, dass er hätte es ruhig schneller gebrauchen können. Es war nach dem Start ein bisschen Stop and Go, also hielt ich mich an Johnny Murtagh auf Fame and Glory. Aber bald schon merkte ich, dass er nicht das Pferd sein wüpürde, das mich weiter nach vorne ziehen könnte. Aber insgesamt waren vor mir nicht viele Pferde, die gut gingen. Ich sah an der Innenseite bei Stacelita eine Lücke, die ich nahm und alles klappte von diesem Moment an hervorragend.

GaloppOnline.de: Beschreiben Sie bitte wie Sea The Stars im Endkampf anzog.

Michael Kinane Als ich an Stacelita heran war, fand er in drei Galoppsprüngen fünf Längen gegenüber allen anderen Pferden. Ich konnte ihn kaum halten, so viel Power ist in diesem Pferd. Er ist ein Ausnahmetalent.

(11.10.2009)