Interview/Jockey Talks

Mit Gebhard Apelt

GaloppOnline.de: Irian und somit der aktuelle Mehl-Mülhens-Sieger wurde nach Hong Kong verkauft. Was hat Schlenderhan zu diesem Deal veranlasst.

Gebhard Apelt: Die Stärken von Irian liegen auf Distanzen zwischen 1800 und 2000 Meter. Rennen, die über diese Distanzen führen, werden auf dem hohen Parkett, auf dem sich Irian bewegt, nicht gerade oft angeboten.

GaloppOnline.de: Das Angebot war dann auch sicherlich lukrativ?

Gebhard Apelt: Davon können Sie ausgehen. Der Hengst ist klassischer Sieger und war später auch Dritter in Chantilly auf Gruppe-I-Ebene im Prix Jean Prat. Auf Platz vier landete er im Jacques le Marois, den mit Goldikova eine Ausnahmestute auf der Meile gewann.

GaloppOnline.de: Zweiter war Aqlaam.

Gebhard Apelt: Genau, und er hat am letzten Sonntag mit dem Prix du Moulin de Longchamp eine Gruppe-I-Prüfung gewonnen, die Form aus Deauville weiter aufgefwertet.

GaloppOnline.de: Wer hat Irian gekauft und zu wem kommt er in Training.

Gebhard Apelt: Irian kaufte einer der größten Besitzer in Hong Kong, er wird in Zukunft von John Moore trainiert.

GaloppOnline.de: Leider kam die Nachricht, dass der Derby-Favorit Suestado verletzt ist. Wie schlimm ist es?

Gebhard Apelt: Suestado hat sich leider einen Sehnenschaden zugezogen, er ist noch sehr akut, zurzeit befindet er noch im Rennstall.

GaloppOnline.de: Wird er in diesem Jahr noch an den Start kommen?

Gebhard Apelt: Auf keinen Fall. Wie es im kommeden Jahr wird, das müssen wir abwarten.

GaloppOnline.de: Getaway hat in Baden-Baden imponierend gewonnen. Haben Sie mit diesen Ergebnis gerechnet?

Gebhard Apelt: Das Resultat waren bodenkonform. Für Wiener Walzer war das Geläuf er doch noch zu weich, für Getaway passend. Er mag sogar noch weicheren Boden.

GaloppOnline.de: Läuft Getaway nun im Arc?

Gebhard Apelt: Wenn die Vorausstezungen am ersten Oktober-Sonntag passend sind, dann wird er den Arc bestreiten.

GaloppOnline.de: Und wie sieht die Planung mit Wiener Walzer aus?

Gebhard Apelt: Er läuft maximal noch einmal im Jahr. Vielleciht im Preis von Europa, aber nur wenn die Bodenverhältnisse stimmen.

(07.09.2009)