Interview/Jockey Talks

Mit Filip Minarik

GaloppOnline.de: Hatten Sie vor einigen Wochen mit dem Championat gerechnet?

Filip Minarik: Ich hatte lange nicht daran geglaubt, wollte eigentlich Anfang Dezember nach Macau fahren.

GaloppOnline.de: Warum sind Sie nicht direkt nach Macau gefahren und haben weiter ihr Glück versucht?

Filip Minarik: Es war Frau Schiergen, die mir geraten hat, hier zu bleiben und zu kämpfen. Es hat sich gelohnt.

GaloppOnline.de: Sie haben keine Reisen gescheut. Wie anstrengend war der Titel-Fight?

Filip Minarik: Ich bin überall hingefahren. Toll lief es in Bad Harzburg mit sieben Siegen, natürlich ragten die Siege mit Gonbarda heraus. Der Druck war schon wahnsinnig groß, aber ich habe ihn mir selbst gemacht.

GaloppOnline.de:Haben Sie Vergleichbares schon einmal erlebt?

Filip Minarik: Ich habe noch nie soviel Energie in eine Sache gesteckt. Natürlich war das auf der einen Seite Spaß, aber auch Stress.

GaloppOnline.de: Adrie de Vries hat Ihnen bis zuletzt heftigen Widerstand geleistet. Was für ein Gegner war er?

Filip Minarik: Adrie war ein wahnsinnig starker Gegner. Er ist vielleicht der bessere Jockey als ich.

GaloppOnline.de: Ihr nächstes Ziel ist Macau. Rechnen Sie mit mehr Fortune als in Singapur?

Filip Minarik: Bereits am Dienstag werde ich die ersten Ritte haben. Singapur war trotzdem eine wichtige Erfahrung für mich, davon habe ich profitiert. In Macau werde ich direkt Gas geben, bleibe aber auch weiterhin auf dem Boden.

(02.01.2006)