Interview/Jockey Talks

Mit Eugen Frank

GaloppOnline.de: Seit wann reiten Sie für Torsten Mundry. Was waren die Gründe für den Stallwechsel von Andreas Wöhler nach Warendorf.

Eugen Frank: Es gab eine Anfrage, so dass ich zum Saisonwechsel im Dezember 2009 die Chance bekam, nach Warendorf zu wechseln. Ich habe in Ravensberg ohne Frage sehr viel gelernt und habe die Hoffnung, mich mehr und mehr in den Vordergrund zu reiten.

GaloppOnline.de: Seit wann reiten Sie als Profi?

Eugen Frank: Die Ausbildung habe ich damals mit Raoul Dygas und Emrah Kurdu gemacht und war am Stall von Wilhelm Giedt beschäftigt, das war im Jahr 2004. Es lief ganz gut an. Im Jahr 2005 hatte ich den 50. Sieg mit Victor Shock für Trainer Rainer Busch aus Magdeburg erzielt.

GaloppOnline.de: Woher stammen Sie?

Eugen Frank: Ich habe deutsche Vorfahren und bin in Sibirien aufgewachsen. Anfangs war es für mich in Deutschland nach der Übersiedlung nicht einfach. Die Sprache zu erlernen und die Ausbildung zu bestehen, haben meine Perspektiven spürbar verbessert. Gerade die Zeit bei Andreas Wöhler war sehr lehrreich.

GaloppOnline.de: Ihre schönsten Erfahrungen im Rennsattel?

Eugen Frank: Der Gruppe-Sieg mit Zaungast im EuroCup in Frankfurt 2008 war auf jeden Fall mein bisher schönstes Erlebnis. Aber auch der Guineas-Sieg mit Butterfly Lady in Prag im vergangenen Jahr oder der kürzliche Listensieg im Astica für Torsten Mundry in Hannover macht Lust auf mehr.

GaloppOnline.de: Was rechnen Sie sich mit Abbashiva im Düsseldorfer Grupperennen aus?

Eugen Frank: Ich bin recht optimistisch, weil er gut gearbeitet hat. Ich habe ihn schon in Frankfurt reiten dürfen, wo er meiner Meinung nach schon besser gelaufen ist als es der fünfte Platz aussagt.

GaloppOnline.de: Welche Ziele verfolgen Sie in der Zukunft?

Eugen Frank: Mich möglichst bei vielen Besitzern mit guten Ritten zu empfehlen, mich zu etablieren und natürlich im Derby zu reiten.

(29.05.2010)