Die Eigentümer von White Abarrio, Gary Barber und C2 Racing Stable, haben bei einem kalifornischen Gericht Klage eingereicht, mit der Begründung, dass sich Breeders‘ Cup Limited, das California Horse Racing Board und der Del Mar Thoroughbred Club der vorsätzlichen und fahrlässigen Beeinträchtigung potentieller wirtschaftlicher Beziehungen, des Verstoßes gegen das kalifornische Wirtschafts- und Berufsgesetz, grober Fahrlässigkeit, Vertragsbruch sowie der Verletzung der stillschweigenden Verpflichtung zu Treu und Glauben und fairer Behandlung schuldig gemacht hätten.
White Abarrio war im letzten Jahr ein paar Minuten vor dem Breeders‘ Cup Classic-Rennen auf Anraten des vor Ort tätigen Veterinärs Brant Cassady von den Stewards gestrichen worden. Cassady hatte Lahmheit im linken Vorderbein festgestellt, dem Trainer und Besitzer widersprochen hatten. White Abarrio sei damals, in den Tagen danach und bis heute vollkommen gesund gewesen.
In der Woche vor dem Breeders‘ Cup Meeting 2025 war der Wallach mehrfach intensiv untersucht worden, in einem Statement der Kläger heißt es u. a.: „Jedes Mal wurde er für renntauglich befunden und als renntauglich dokumentiert. Während dieser Woche stellte das Tierärzteteam wiederholt den bekannten „abgehackten“ Gang von White Abarrio fest, dokumentierte ihn jedoch durchweg als renntauglich. Kurz vor dem Rennen entschied das Tierärzteteam jedoch, genau diesen Gang als disqualifizierend zu werten. Wir halten diese Entscheidung für unvertretbar, da alle medizinischen Untersuchungen abgeschlossen und ohne Beanstandungen waren.“
Das Anwaltsteam fordert einen Schadensersatz in Höhe von 10 Millionen US-Dollar.
Der Race Day-Sohn trat im Januar im Gulfstream Park im Grade I Pegasus World Cup an, wo er als Titelverteidiger Zweiter zu seinem Stallgefährten Skippylongstocking wurde. Kommenden Samstag ist er für das Grade II Oaklawn Handicap vorgesehen, wo er u. a. auf Pferd des Jahres Sovereignty treffen wird.












