Der Premio Terme di Merano, ein Listenrennen über 2200 Meter für dreijährige und ältere Stuten, das alljährlich im August in Meran gelaufen wird, ist seit jeher ein beliebtes Ziel für deutsche Black Type-Kandidatinnen. Und so wurde die Steherprüfung, die in diesem Jahr mit einer Dotierung von 72.600 Euro ein außerordentlich hohes Preisgeld hat, in der Vergangenheit auch schon häufiger von Pferden aus hiesigen Quartieren gewonnen. Auch die letzten beiden Austragungen dieser Prüfung gingen nach Deutschland. 2024 siegte unter Regie von Andreas Suborics die Fährhoferin Quetame, im vergangenen Jahr war es die von Maxim Pecheur trainierte Röttgenerin Weltbeste, die sich den Sieg in dem Stutenrennen schnappte, um später in Toulouse auch noch zur Gruppesiegerin zu avancieren.
Und weil es vor zwölf Monaten in Südtirol so gut geklappt hat, probiert es Maxim Pecheur am Sonntag erneut mit einer Röttgenerin in dem Meran-Highlight. Das ist die dreijährige Wintersonne, die wie bei allen bisherigen sechs Starts auch am Sonntag wieder von Martin Seidl geritten wird. „Sie steht nach Ausrechnung recht günstig“, so Trainer Maxim Pecheur gegenüber der Sport-Welt. Wintersonne ist allerdings nicht die einzige deutsche Starterin in diesem Rennen, denn es wird wie 2025 vier deutsche Starterinnen geben.
Neben Wintersonne sind das die von Sarah Steinberg für den Stall Golden Goal trainierte Mineola (Rene Piechulek), die von Peter Schiergen für Kurt Fekonja vorbereitete Northern Eclipse (Esentur Turganaaly Uulu), und Starlight Lips (Dario di Tocco) aus dem Quartier von Andreas Suborics.
Maxim Pecheur hat am Sonntag in Meran sogar noch eine zweite Starterin. Das ist die Zweijährige Dacant. Die Circus Maximus-Tochter, die beim Debüt in Bad Harzburg so überlegen siegte, bestreitet unter Martin Seidl ein mit 16.500 Euro dotiertes 1600 Meter-Rennen.









