Verliert Italien drei Gruppe I-Rennen?

Die Schwierigkeiten des italienischen Rennsports sind bekannt. Auf die Auszahlung der Rennpreise der dortigen Rennen muss man lange warten, was den Italienern in der Vergangenheit beinahe schon den Ausschluss aus dem European Pattern Race-Programm beschert hätte. Bei der aktuellen Sitzung des European Pattern Commitees in England war das Thema Italien natürlich auch ein Tagesordnungspunkt. Offizielle Statements gibt es von dieser Sitzung bislang noch nicht, doch wie der französische Turf-Newsletter „Jour de Galop“ am Montagabend berichtete, soll Italien im European Pattern System bleiben.

Allerdings werden diesem Bericht zufolge gleich drei der vier verbliebenen italienischen Gruppe I-Rennen ihren Status verlieren. Dabei handelt es sich um den Gran Premio del Jockey Club, den Premio Vittorio di Capua und den Premio Roma. Somit wird lediglich der Premio Lydia Tesio in Rom, die 2000 Meter-Prüfung für die Stuten, seinen Gruppe I-Status behalten. Vor elf Jahren gab es in Italien noch neun Gruppe I-Rennen, dann wurden zunächst die Oaks d’Italia und das Derby Italiano herabgestuft.

2014 wurde aus dem Gran Criterium für die Zweijährigen ein Gruppe II-Rennen, und im letzten Jahr wurden auch der Gran Premio di Milano und der Premio Presidente della Repubblica heruntergestuft. Durch das späte bezahlen der Rennpreise sind in den vergangenen Jahren natürlich weniger Pferde aus dem Ausland in den italienischen Black Type-Rennen gelaufen als früher, was sich natürlich auch auf das Rating dieser Prüfung niederschlug, das dadurch niedriger geworden ist.

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