Mit der 136. Velka Pardubicka stand am Sonntag in Pardubitz eines der berühmtesten Hindernisrennen der Welt auf dem Programm. Die Steeplechase führte über 6900 Meter, war mit fünf Millionen Tschechischen Kronen (ca. 205.000 Euro), und wurde von zehn Pferden bestritten, darunter ein Gast aus Irland, und einer aus Frankreich.
Der irische Starter Final Orders, im März Sieger in einem Cross Country-Rennen beim Cheltenham Festival, und im April Siebter in der Grand National in Aintree, vertrat das Siegerteam des vergangenen Jahres, denn Trainer Gavin Cromwell und Jockey Keith Donoghue hatten vor zwölf Monaten mit Stumptown in dem weltberühmten Hindernisrennen triumphiert.
Trotz seiner guten Leistungen im Gepäck stand Final Orders, ein zehnjähriger Wallach allerdings nicht in der Favoritenrolle, sondern war mit einer Eventualquote von 3,95:1 zweiter Favorit. Denn am stärksten gewettet war Dalibor Töröks Godfrey (Jan Faltejsek), der das Rennen bekanntlich 2024 in totem Rennen mit Sexy Lord gewonnen hatte.
Und nach einem einmal mehr turbulente Rennen (am Ende kamen sechs der zehn Starter ins Ziel), waren es dann auch genau die beiden Favoriten, die sich in der Endphase der Steeplechase zum Endkampf engagierten. Es war nach dem letzten Sprung, von dem aus es bis ins Ziel schon noch ein kleiner Weg ist, ein packender Endkampf, in dem sich Godfrey aber nie geschlagen gab,
Dennoch musste er am Ende passen und unterlag Final Orders mit einer halben Länge. Sechs Längen dahinter war als Dritter auch Angkor Vat (Stanislav Popelka/Jan Odlozil) noch einigermaßen dabei. „Ich dachte, es würde etwas einfacher gehen, aber er hat gut gekämpft“, so Keith Donoghue nach seinem zweiten Sieg in der Großen Pardubitzer.









