Mit dem Sieg in der Hand ist der Favorit Goshen am Freitag in Cheltenham im Triumph Hurdle am letzten Sprung reiterlos geworden und hat den großen Triumph der Karriere verpasst.
Mit Jamie Moore im Sattel war der vier Jahre alte Wallach das eindeutig dominierende Pferd in dem mit 130.630 Pfund dotierten Rennen, nahm den letzten Sprung indes nicht richtig und nach zwei „Wacklern“ nach der Landung saß der Jockey im Gras.
Der Weg war damit frei für die Stute Burning Victory aus dem Stall von Willie Mullins, die es auf den letzten Metern noch schaffte, die ebenfalls stark gewetteten Aspire Tower und Allmankind auf die Plätze zu verweisen. Burning Victory war als Außenseiterin zur Quote von 13:1 ins Rennen gegangen, geritten von Paul Townsend.
Der mit sechs Siegen in Folge an den Start gegangene Goshen, der ein völlig überlegener Sieger gewesen wäre, ist damit Cheltenham-Pechvogel Nummer Eins. Sein Team war beim Betrachten des Malheurs fassungslos, Besitzer Steven Packham feuerte aus Frust seine Kappe auf den Boden. Die Gewissheit, das beste Pferd im Rennen zu haben, kommt vielleicht in den kommenden Tagen. Für einen solchen Cheltenham-Sieg gibt es indes kaum adäquaten Ersatz.
Siegtrainer Mullins meinte nach dem Rennen: „Sie ist wirklich nicht die beste Springerin, aber sie hat eine rieseige Maschine und ein großes Herz. Das hat sie heute wirklich bewiesen. Sie ist von Nathaniel, das spricht für sich. Nach einem erfolgreichen Hürdendebüt bei ihrem zweiten Start hier direkt so zu gewinnen ist schon sehr ermutigend, für die Zukunft der Stute. Mir tut es aber natürlich auch sehr leid für das Team um Goshen, Gary und Jamie Moore, wenn ein sicherer Sieger den Reiter abwirft, ist das echt bitter. Aber das ist nun mal der Sport.“












