Keinen Gegner zu fürchten brauchte der von Sir Michael Stoute trainierte Ulysses am Mittwoch im „Juddmonte International“.
Der Galileo-Sohn, der als 50:10-Chance ins Rennen gestartet war, bekam von seinem Jockey Jim Crowley einen perfekten Rennverlauf serviert und war am Ende der mit einer Millionen Pfund dotierten Gruppe I-Prüfung ganz leicht voraus. Immer knapp hinter der Pace gehalten, wartete der amtierende Champion-Jockey mit dem Stoute-Schützling bis etwa zweihundert Meter vor dem Ziel bis er den entscheidenden Angriff setzte.
Schnell war abzusehen, dass sowohl Churchill (Aidan O´Brien) als auch Barney Roy (Richard Hannon), die beide am Toto kürzer notierten als der spätere Sieger, nicht für den Sieg in Frage kommen würden. Erstgenannter behielt dabei knapp das bessere Ende für den Ehrenrang für sich (Zum Video).
Nach dem Rennen war Erfolgscoach Sir Michael Stoute natürlich hocherfreut: „Ich war immer von ihm als einem Klassepferd mit fantastischem Pedigree überzeugt. Aber das was er heute gezeigt hat, war sicherlich die beste Leistung bisher. Es kam uns heute sehr zu Pass, dass Churchill und Barney Roy bereits früh auf der Zielgeraden um die Führung gestritten haben und dann die Endbeschleunigung von Ulysses zum Tragen kommen konnte. Diese Bahn ist wirklich eben und sehr fair und so war ich eigentlich zu keinem Zeitpunkt des Rennens beunruhigt. Unser Saisonziel ist der Breeders´ Cup Turf, das hat Besitzerin Maria Niarchos als Ziel ausgegeben. Also wollen wir schauen, welches Rennen vorher eventuell noch in Frage kommen kann. Wir werden uns das überlegen. Die Champions Stakes vielleicht. Ich weiß es noch nicht.“













