Todd Pletcher braucht Arbeiter

US-Top-Trainer Todd Pletcher fehlen die Arbeiter.  Vor kurzem hat er sich wie jedes Jahr um die sogenannten H-2B Arbeitsvisa bemüht, um südamerikanische Mitarbeiter in den kommenden Sommermonaten an der Ostküste beschäftigen zu können. Doch die Regierung hat zum ersten Mal, seit Todd Pletcher als Trainer arbeitet, alle 50 Gesuche abgelehnt. Für ein Visum dieser Art muss nachgewiesen werden, dass keine Arbeiter aus dem eigenen Land zur Verfügung stehen und durch Trumps „America First-Politik“ ist dies schwieriger geworden.

In einem Brief an die Gesetzgeber schrieb Pletcher: „Wir sind sehr besorgt, was die kommenden Meetings in Belmont und Saratoga betrifft, ohne die 50 Saisonarbeiter. Diese Kürzung wird verheerende Konsequenzen in unserem Unternehmen und für die gesamte Rennsaison haben.“

Pletcher bringt normalerweise jedes Jahr um die 100 Pferde nach Saratoga und seine Chefassistentin Maggie Sweet hat Angst, dass in diesem Jahr nicht genug Arbeiter da sind, die sich um diese Pferde kümmern können. Ohne die H-2B Visa versucht man nun Studenten zu bekommen. Andere Trainer mit diesem Problem versuchen Puerto Ricaner anzuheuern.

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