Stradivarius spielt die erste Gold Cup-Geige

Es läuft weiter sehr gut für Trainer John Gosden und Jockey Frankie Dettori in Royal Ascot, auch wenn die beiden am Mittwoch mit Cracksman eine bittere Niederlage einstecken mussten. Am Donnerstag waren die Beiden auf Gruppe I-Parkett wieder top. Mit dem Sea The Stars-Sohn Stradivarius (27:10) gewann man den Ascot Gold Cup (500.000 Pfund) über 4014 Meter gegen den nur schleppend aus der Maschine startenden Vazirabad und Torcedor.

Zunächst war es Mount Moriah der die Spitze übernahm, im Einlauf setzte dann der im Ziel drittplatzierte Torcedor die erste Attacke und auch der in Folge nicht ernsthaft weiterkommende, und genau wie Stradivarius als 27:10-Chance gestartete, Order Of St George war zu sehen. Im Mittelfeld machte nun auch Dettori seinen Partner flott, war als bald in vorderster Reihe auszumachen. Dann griff auch Christophe Soumillon mit Aga Khans Vazirabad aus dem Quartier von Alain de Royer-Dupre in die Entscheidung ein.

Es entwickelte sich ein packendes Duell dieser Zwei an dessen Ende es der in Besitz von Bjorn Nielsen stehende Stradivarius, der zuletzt den Yorkshire Cup gewinnen konnte, einen Ticken besser konnte. Hinter Torcedor belegte Aidan O’Brien Order Of St George, für den es kurz einmal etwas eng wurde, unter Ryan Moore den vierten Platz.

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