Nachdem sich der von John Gosden trainierte Cracksman zuletzt bei seinem Sieg im Coronation Cup doch unerwartet schwer tat, sollte sich der bis dato bei seinen letzten fünf Starts ungeschlagene Frankel-Sohn am Mittwoch in Royal Ascot in den zur Gruppe I zählenden Prince Of Wales’s Stakes (750.000 Pfund) wieder von aller bester Seite präsentieren.
So jedenfalls die Erwartungshaltung der meisten Beobachter. Doch daraus wurde nichts. Zwar sah man den Favoriten unter Frankie Dettori im Einlauf in vorderster Linie, allerdings tat er sich erneut ungemein schwer, den entscheidenden Satz zu machen. An seiner Seite erschien schnell in bester Haltung der von Sir Michael Stoute trainierte Poet’s Word (65:10) unter James Doyle. Und der konnte es an diesem Tag eben besser als der 14:10-Favorit Cracksman, der in der Schlussphase des 2004-Meter-Rennens nie wirklich zulegen konnte und „nur“ als Zweiter hinter dem in Besitz von Saeed Suhail stehende fünfjährige Poet’s Voice-Sohn über die Linie kam.
Der Sieger gewann zuletzt die Brigadier Gerard Stakes auf Gruppe III-Ebene und holte sich am zweiten Meetingstag von Royal Ascot nun seinen ersten Gruppe I-Treffer. Rang drei ging an den in Deutschland bestens bekannten Hawkbill (Charlie Appleby/William Buick).











