Standesgemäßer Abschied von Peter Moody

Bevor Australiens Startrainer Peter Moody seine einjährige Sperre wegen Kobalt-Dopings, die ohne weitere Vergehen gegen die Rennordnung auf sechs Monate verkürzt würde, antreten musste, hatte er am Gründonnerstag auf der australischen Rennbahn Moonee Valley noch sechs Starter.

Und der letzte Auftritt vor seiner Suspendierung, von der er keine Rückkehr als Trainer plant, fiel für den extravaganten Moody typisch und standesgemäß aus. In den William Reid Stakes siegte Moodys letzter Starter Flamberge in einem Gruppe I-Event. Der sechsjährige Exceed And Excel-Sohn triumphierte mit Jockey Brad Rawiller über 1200 Meter gegen den von John O‘Shea für Godolphin betreuten Holler und Chris Wallers drittplatzierten Japonisme.

„Was für ein grandiose Art sich zu verabschieden, das wird mich für eine Weile satt machen. Wenn ich im Auto sitze, dann werde ich vielleicht laut schreien, aber sicher nicht vor ihnen. Mir steht das Wasser in den Augen, es ist ein sehr emotionaler Tag“, freute sich der frühere Trainer der Sprinter-Legende Black Caviar gegenüber den versammelten Pressevertretern.

 

 

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