Sovereignty beschert Godolphin den ersten Classic-Sieg

Der Breeders’ Cup Classic ist das Rennen des gesamten Meetings. In diesem Jahr wurde er als großes Duell angekündigt, konnte die Erwartungen auf der Rennbahn vielleicht nicht ganz erfüllen. Der Sieger hinterließ dennoch großen Eindruck: Erstmals in der Geschichte des Breeders’ Cup gewann Godolphin den Classic. Trainer Bill Mott hatte Sovereignty bestens vorbereitet.

Im vergangenen Jahr musste der Hengst wenige Tage vor dem Rennen wegen Fiebers passen. Auch diesmal war sein Start lange fraglich, nachdem er sich vor wenigen Wochen einen Hufabszess zugezogen hatte. Seinen letzten Start hatte Sovereignty im August absolviert. Im mit sieben Millionen US-Dollar dotierten Classic brachte er nun alle Kritiker zum Schweigen und gewann unter Junior Alvarado sicher. Sein Jockey sagte nach dem Rennen: „Gottes Plan ist immer perfekt. Er hat es so vorgesehen, und wir nehmen es an. Ich war Gott immer dankbar. Was Sovereignty heute gezeigt hat, war spektakulär. Viele haben zu Beginn des Jahres an ihm gezweifelt. Als großes Pferd brauchte er, wie ich schon gesagt habe, ein paar Rennen, um in Form zu kommen. Mein Dank gilt Mr. Mott, der mich immer unterstützt hat, und dem Team von Godolphin. Sie haben meine Karriere sehr unterstützt.“

Für Trainer Gustavo Delgado belegte The Puma unter Javier Castellano Rang zwei. Beim Erreichen der Zielgeraden sah er noch aussichtsreich aus, hatte gegen Sovereignty letztlich aber keine Chance. Rang drei ging an den ebenfalls von Bill Mott trainierten Godolphin-Vertreter Knightsbridge, der unter Luis Saez bei seinem ersten Versuch über die weitere Distanz überzeugte. Vierter wurde T O Password, danach folgte Vorjahressieger und Favorit Forever Young. Kentucky-Derby-Sieger Golden Tempo kam auf Rang sechs, der siebte und letzte Platz blieb Napoleon Solo unter John Velazquez.

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