Der deutsche Rennsport-Fan würde jubeln, wenn die hiesigen Trainer genauso transparent mit ihrem Job umgehen würden, wie es ihre französischen, englischen oder US-amerikanischen Kollegen tun. Es ist zwar Vieles um einiges besser geworden, aber wenn man die Racing Post aufschlägt, dann erfährt der Leser dort tagtäglich, wie die Cracks gearbeitet haben oder ob ihnen womöglich gerade ein „Furz“ querliegt.
Während der Veranstaltung am gestrigen Montag in Maisons-Laffitte absolvierte Freddy Heads Super-Meiler Solow mal eben eine öffentliche Arbeit mit zwei Teamkollegen.
„Das Pferd hat sehr gut gearbeitet, aber was zählt ist ohnehin die Meinung von Maxime Guyon und er meinte Solow sei sehr gut drauf, so wie immer“ teilte Freddy Head über den Schimmel mit, der heißer Favorit für die Queen Elizabeth II Stakes (Gr.I) am 17. Oktober, dem British Champions Day in Ascot, ist (Zum Langzeitmarkt). “Er ist seit Juli nicht mehr gelaufen und wir wollten ihn etwas auf den Wettbewerbs-Geschmack bringen. Ich denke drei Wochen vor seinem nächsten Auftritt hat ihm die Arbeit gut getan“, fügte Head hinzu.
Die Vorstellung, dass der dreijährige deutsche 2000 Guineas-Sieger Karpino einen öffentlichen Galopp am kommenden Wochenende in Düsseldorf oder Köln für seinen angeblich geplanten Start in den Champion Stakes in Ascot absolvieren würde, ist einfach zu schön (Zum Langzeitmarkt).












