Sohn der Etzeaner Diana-Siegerin Feodora siegt in Japan

Ein Hauch von Düsseldorf in Tokio: Am vergangenen Samstag setzte der vierjährige Hengst Red Bande ein kleines Ausrufezeichen auf dem Tokyo Racecourse.

Der Kizuna-Sohn aus der deutschen klassischen Siegerin Feodora sicherte sich das Hakone Tokubetsu über die Steherdistanz von 2400 Metern. Nach Platzierungen auf Gruppe II-Ebene schickte Trainer Masahiro Otake den Hengst für das Selbstvertrauen des Pferdes erfolgreich in ein Altersgewichtsrennen.

Red Bandes Mutter ist keine Geringere als die im Gestüt Etzean gezogene Feodora. Unvergessen bleibt ihr Triumph im Jahr 2014, als sie unter Mirco Demuro als 26:1-Außenseiterin den 156. Preis der Diana in Düsseldorf gewann. Kurz nach diesem Erfolg sicherte sich der japanische Großbesitzer Teruya Yoshida die Lord of England-Tochter für seine Shadai Farm.

Ein jetzt zweijähriger Vollbruder zu Red Bande wechselte als Fohlen auf der Auktion für umgerechnet rund 395.000 Euro den Besitzer. Die Verbindung aus deutscher Härte und japanischer Schnelligkeit scheint in Fernost ein echtes Erfolgsrezept zu sein. Feodora hat eine Jährlings-Stute von Rey de Oro und wurde 2025 von Drefong gedeckt.

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