Shootout Zehnter bei Dubai-Debüt

Beim Renntag am Freitag in Meydan kam auch ein früheres deutsches Pferd an den Start. Denn im dritten Rennen des Tages, dem zur Gruppe II zählenden Al Fahidi Fort, einem mit 850.000 Dirham (ca. 197.000 Euro) dotierten 1400 Meter-Rennen auf der Grasbahn, gab der früher von Henk Grewe für Eckhard Sauren trainierte Shootout sein Debüt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, und für seinen neuen Trainer Fawzi Nass.

Geritten wurde der Gruppe III-Sieger, der bei der Arc Sale von Arqana im Oktober für 150.000 Euro den Besitzer gewechselt hatte, von Adrie de Vries. Im kopfstarken Feld von 15 Pferden galt der Ex-Deutsche mit einer Quote von 34,0:1 als Außenseiter.

Und dieser Rolle konnte er letztlich auch nur entsprechen, als er auf dem zehnten Platz landete. Mit flottem Antritt sah man den Areion-Sohn zwar früh an der Spitze, doch konnte der Fünfjährige diese nur bis etwa 250 Meter vor dem Ziel halten. Dann wurde er überlaufen und musste noch einige Gegner passieren lassen.

Das Fliegerrennen endete mit einer Überraschung, als Michael Costas Elnajmm mit Andrew Slattery im Sattel als 41,0:1-Chance gegen Chicago Critic Marbaan (Johnny Murtagh/Ben Coen) gewann. Platz drei ging an Nicolas Caullerys Tumbler (Stephane Pasquier).

In den zur Gruppe III zählenden Firebreak Stakes, einem Gruppe III-Rennen auf der Sandbahn über 1600 Meter, das mit 700.000 Dirham (ca. 162.000 Euro) dotiert war, gab es zuvor für Adrie de Vries mit dem von Nicolas Caullery trainierten Außenseiter Fort Payne den fünften Platz im Feld von sieben Pferden zu verzeichnen. Zu keinem Zeitpunkt hatte der Achtjährige aus Frankreich eine bessere Chance. Gewonnen wurde diese Prüfung von dem von Bhupat Seemar trainierten Mendelssohn Bay (Richard Mullen, 5,5:1), der gegen seinen Trainingsgefährten Commissioner King (Tadhg O’Shea) und Hamad Al Jehanis Hypnus (James Doyle) erfolgreich war.

In der Al Maktoum Challenge für die Arabischen Vollblüter, einem mit 500.000 Dirham (ca. 116.000 Euro) dotierten Gruppe I-Rennen über 1900 Meter der Sandbahn, konnte de Vries mit dem von Fawzi Nass trainierten Außenseiter Hiab Al Zaman keine Akzente setzen. Nach einem Rennen aus dem erweiterten Vordertreffen war der Neunjährige früh auf dem Rückzug und landete im Feld von 16 Pferden am Ende auf dem 15. Platz. Der Sieg ging hier an den 2,6:1-Favoriten Muraad aus dem Stall von Majed Al Jahoori, der unter Silvestre de Sousa leicht gegen First Classs (Doug Watson/Connor Beasley) und Aa Lahab (Anthony Gammell/Sam Hitchcott) gewann.

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