Sea The Moon stellt Poule-Sieger Rayif – Nächstes Ziel Ascot statt Chantilly

Es läuft und läuft und läuft und läuft. Die Pferde der Aga Khan Studs laufen aktuell in einer ganz anderen Dimension als die Konkurrenz.

Am Sonntag setzte der drei Jahre alte Hengst Rayif die unglaubliche Siegesserie von Pferden in den grün-roten Farben fort und gewann in ParisLongchamp die Emirates Poule d’Essai des Poulains, den ersten Hengste-Klassiker des Jahres in Frankreich.

Auf dem durch weiterhin heftigen Regen sehr weichen Boden war Rayif gleich bei seinem Saisoneinstand in seinem Element und setzte ein dickes Ausrufezeichen für seinen Vater. Das ist der einstige deutsche Derbysieger Sea The Moon, der nun einen seiner wichtigsten Siege als Stallion verbuchte.

Einen Gruppe I-Sieger in Frankreich hatte er bisher nicht: Fantastic Moon, Muskoka und Assistent in Deutschland, Durston in Australien und Alpine Star in England waren seine bisherigen fünf Gruppe I-Sieger.

Godolphins Komorebi wurde nach 1600 Metern Zweiter vor Hankelow, der 1,9:1-Favorit Puerto Rico aus dem Quartier von Aidan O’Brien wurde nur Vierter.

Der Siegtrainer, der wieder einmal nach einem Gruppe I-Rennen aufs Podest steigen konnte: Francis-Henri Graffard. Das nächste Ziel des klassichen Siegers sind nach Auskunft seines Teams am Sonntag die St. James’s Palace Stakes bei Royal Ascot und nicht der Prix du Jockey Club in Chantilly. Rayif bleibt damit auf 1600 Metern.

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