Der vom Gestüt Westerberg gezogene Lazy Griff musste eingeschläfert werden. Der Protectionist-Sohn lief in den Farben von Middleham Park Racing. Der Vierjährige hatte sich beim Start in Chester im letzten Monat eine Verletzung zugezogen, trotz aller Bemühungen musste man ihn nun aufgeben.
Zweijährig avancierte Lazy Griff zum Gruppe III-Sieger in Frankreich. Konnte sich letztes Jahr sowohl im englischen, als auch im irischen Derby platzieren. Fast ein Jahr musste er wegen einer Verletzung pausieren, feierte dieses Jahr im Mai sein Comeback mit einem dritten Rang in den Henry II Stakes auf Gruppe III-Ebene und war anschließend auf Listenebene erfolgreich.
„Das ist natürlich eine sehr traurige Nachricht für alle Beteiligten – er war das Pferd unseres Lebens“, sagte Mike Prince von Middleham Park gegenüber der Press Association.
„Ich nehme an, als Tim und Carol (Palin) das Unternehmen gründeten, strebten sie danach, dorthin zu gelangen, wohin uns Griff geführt hat – bei zwei Derbys unter die ersten drei zu kommen, war eine absolut fantastische Leistung. Diese Rennen zu erleben und den Nervenkitzel zu spüren, wenn er bei solch prestigeträchtigen Rennen so gut lief – diese Erinnerungen werden keinen von uns bei Middleham Park und keinem der Syndikatsmitglieder, die mit Lazy Griff zu tun haben, jemals verlassen.“
Er fügte hinzu: „Es war bedauerlich, dass er sich nach dem Irish Derby eine Verletzung zugezogen hat, die jedoch in keinerlei Zusammenhang mit seiner jüngsten Verletzung stand. Wir hatten uns darauf gefreut, mit großen Chancen zum St. Leger zu fahren, aber leider sollte es nicht sein.“
„Es war großartig zu sehen, wie er nach einem Jahr Pause zurückkam und in Sandown zeigte, dass er sein Können und seine Rennbegeisterung bewahrt hatte, und wir waren natürlich am Boden zerstört, als er in Chester angehalten wurde. Wir hatten gehofft – und alles deutete darauf hin –, dass er einen schönen Ruhestand abseits des Rennsports genießen könnte, aber am Wochenende erlitt er einen Rückschlag, und die Tierärzte entschieden, dass es in seinem besten Interesse sei, ihn nicht länger leiden zu lassen.“










