Am Samstag wird der von Doug O‘Neill trainierte Nyquist (benannt nach dem schwedischen Eishockey-Profi Gustav Nyquist) als Favorit für das Kentucky Derby auf den Churchill Downs (Zum Langzeitmarkt) in Lexington aufcantern. Nicht wenige Experten erwarten ein Powerplay – um kurz im Eishockey-Sprachgebrauch zu bleiben – des Uncle Mo-Sohnes aus dem Besitz von Reddam Racings, der in diesem Jahr bereits das Florida Derby eindrucksvoll gewinnen konnte und bei sechs Starts noch unbesiegt ist.
Dass Nyquist am Samstag als Favorit antreten wird, liegt natürlich auch daran, dass der als 18:10-Favorit heiß gehandelte bis dato noch ungezwungene Mohaymen im erwähnten Florida Derby als Vierter doch enttäuschte. Allerdings war die Sandpiste damals auch vom starken Regen aufgeweicht und schlammig. Dennoch verlor der Tapit-Sohn aus dem Rennstall von Kiaran Mclaughlin an Vertrauen für das Kentucky Derby und rangiert bei vielen „Bookies“ aktuell nur noch an dritter Favoriten-Position. Noch hinter dem von Keith Desormeaux vorbereiteten Curlin-Sohn Exaggerator, der sich zuletzt das Santa Anita Derby sichern konnte.
Eine klare Favoritin gibt es auch für die am Freitag stattfindenden Kentucky Oaks (1.000.000 USD, Zum Langzeitmarkt)) über 1800 Meter der Gruppe I. Die von Todd Pletcher trainierte Rachel‘s Valentina, zuletzt Zweite in den Ashland Stakes zu Weep No More, steht in der Gunst der Buchmacher ganz weit oben, vielleicht auch weil die Mutter der Bernardini-Stute Rachel Alexandra ist. Die Klasse-Stute gewann die Oaks im Jahr 2009 mit sage und schreibe zwanzig Längen Vorsprung. Nun soll es ihr ihre Tochter gleichtun. Als Gegnerinnen für die Pletcher-Lady sollten die in den Ashland Stakes drittplatzierte Cathryn Sophia oder auch Lewis Bay, die Anfang April in den zur Gruppe I zählenden Gazelle Stakes erfolgreiche Bernardini-Tochter, in Frage kommen. Doch auch Land Over Sea und Terra Promissa werden von einigen Experten gute Chancen auf den Oaks-Titel eingeräumt.











