Schafft Many Clouds das „National“-Doppel?

Am Samstag ist es soweit. Dann steht in Aintree die legendäre Grand National auf der Karte. Es ist das Highlight der britischen National Hunt-Saison. Ebenso berühmt, wie berüchtigt (Zum Rennen).

In diesem Jahr greift der von Olivier Sherwood trainierte Many Clouds nach dem historischen Doppel-Erfolg, nachdem der Cloudings-Sohn schon im vergangenen Jahr die mit einer Millionen Pfund dotierten 7141 Meter als erstes Pferd beenden konnte. Many Clouds wäre der erste Galopper seit dem großartigen Red Rum (1973 und 1974) dem die Titelverteidigung in der „National“ gelingen würde. Am Wettmarkt jedenfalls ist Many Clouds favorisiert.

Ebenfalls gute Chancen geben die „Bookies“ Kim Bailey Last Samurai und auch der treue Silviniaco Conti aus dem Rennstall von Paul Nicholls rangiert weit oben im Markt. Es ist in diesem Jahr die erste Grand National nach dem Karriereende von Sir Tony McCoy, der im vergangenen Jahr bei seinem letzten Auftritt im „Monster-Rennen“ von Liverpool mit Shutthefrontddor aus dem Rennstall von Jonjo O’Neill Fünfter wurde. Der Accordion-Sohn ist auch am Samstag wieder mit dabei und wird durchaus als chancenreiches Pferd gesehen. Ein Interview mit „AP“ McCoy lesen Sie übrigens in der aktuellen „Sport-Welt“.

Aber die Grand National wäre nicht die Grand National, wenn am Ende nicht eine faustdicke Überraschung stehen würde. Es scheint manchmal die Floskel der „eigenen Gesetze“ wurde eigens für die Grand National kreiert.

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