Die in Irland tätige Hindernistrainerin Sandra Hughes hat die Rennsportwelt mit ihrem Rücktritt schockiert.
Mit der Anzahl an Pferden, die Hughes aktuell betreut, wäre ihr Trainingsquartier finanziell nicht mehr tragbar. Als ihr Vater Dessie Hughes im November 2014 plötzlich und unerwartet verstarb, musste sie gemeinsam mit ihrer Mutter die Verantwortung für dessen Rennstall übernehmen. Wenige Wochen nach dem Tod ihres Vaters gelangen Hughes in Irland bereits die ersten großen Erfolge. Mit Lieutenant Colonel gewann sie auf Gruppe I-Level das Hatton’s Grace Hurdle in Fairyhouse (Zum Video) und danach im Dezember 2014 in Leopardstown das Christmas Hurdle (Zum Video).
Ihrer größter Erfolg blieb allerding der Triumph im Irischen Grand National, der ihr für Michael O’Leary’s Giggingstown Stud gelang. 2015 erzielte sie den Sieg in der renommierten Hindernisprüfung mit Thunder And Roses, der unter Katie Walsh als 210:10-Außenseiter den Pfosten passierte (Zum Video).
„Ich sehe die ganze Sache nicht negativ und blicke auf eine tolle Zeit zurück. Es ist meine Entscheidung und ich bin sehr glücklich mit ihr. Wenn man unter eine gewisse Anzahl von Pferden rutscht, dann funktioniert das finanziell nicht mehr. Das ist das Problem. Der Tod meines Vaters kam zu plötzlich, meine Mutter, ich und mein Personal haben alles versucht, aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen einen Schlussstrich zu ziehen. Ich möchte den Stall so schnell wie möglich dicht machen, gebe meinen treuen Mitarbeitern aber noch drei Monate Zeit einen neuen Job zu finden“, teilte Hughes ausgerechnet beim Höhepunkt der irischen Hindernissaison, dem Punchestown Festival, gegenüber der Racing Post mit.













