Im zweiten Zweijährigenrennen des Arc-Tages, dem Prix Jean-Luc Lagardere (Grand Criterium), über 1600 Meter führend, und mit 400.000 Euro dotiert, war Freddy Heads Anodor der große Favorit, doch die bis dato ungeschlagene 18:10-Chance musste sich mit dem dritten Platz begnügen.
Einmal mehr war es das Godolphin-Team, diesmal mit dem von Oisin Murphy gerittenen Royal Marine (68:10) mit einem Pferd aus der Abteilung von Saeed Bin Suroor, das den Sieg davontrug. Der Ravens Pass-Sohn setzte sich gegen Aidan O’Briens Broome durch, der unter Ryan Moore lange die Spitze inne hatte, den Angriff des Siegers aber nicht kontern konnte.
Einen Hals-Vorteil hatte der Godolphin-Hengst auf der Linie vor Broome, von dem es eine dreiviertel Länge bis zu Anodor war. Saeed Bin Suroor: „Wir sind natürlich sehr erfreut, wir hatten uns schon Siegchancen ausgerechnet, aber es fehlte nach seinem Maidensieg natürlich der echte Vergleich. Wir gehen mit ihm dieses Jahr in keine weiteren Rennen mehr. Er bekommt eine Winterpause und wir nehmen ihn mit nach Dubai. Er könnte am World Cup Abend starten. Im nächsten Jahr peilen wir mit ihm die Guineas an, ob er wirklich fürs Derby in Frage kommen kann, muss sich erweisen. Jedenfalls habe ich mit diesem Pferd – anders als im Vorjahr – wieder eine große klassische Hoffnung im Stall.“













