Den Prix de l’Arc de Triomphe hat man mit dem Prix du Jockey-Club-Sieger Almanzor bewusst ausgelassen. Die Champion Stakes waren stets das erklärte Ziel für den dreijährigen Wootton Bassett-Sohn aus dem Rennstall von Jean-Claude Rouget und dieser Samstag sollte allen Beteiligten Recht geben.
Unter Christophe Soumillon gewann der in Besitz der Ecurie Antonio Caro stehende Almanzor die mit 1,3 Millionen Pfund dotierte Gruppe I-Prüfung über 2000 Meter. Dabei kam es zu dem nicht unerwarteten Duell mit Aidan O’Briens Arc-Heldin Found, die am Ende wieder eine starke Leistung darbot, aber unter Ryan Moore den Gast aus Frankreich nicht in Verlegenheit bringen konnte (Zum Video).
Unterwegs gingen beide Pferde eher im hinteren Teil des Feldes, wobei sich Moore stark an Almanzor (23:10) orientierte und den Favoriten nie aus den Augen verlor. Doch im Endkampf hatte die Galileo-Tochter gegen den starken Schlussakkord Almanzors wenig entgegen zu setzen. Dritter wurde Jack Hobbs. „Natürlich ist Almanzor eines der besten Pferde dass ich je trainiert habe, ich fürchte mich aber vor den Superlativen. Ich habe das Rennen sehr ruhig erlebt, wie ich eigentlich immer eher ruhig bin, wenn meine Pferde laufen. Und natürlich ist man immer etwas ängstlich, weil die entscheidende Frage ja letztlich ist, ob ein Pferd die Beschleunigung an den Tag legt, die man von ihm kennt und erwartet. Da liegt letztlich das Risiko. Die Frage, ob er nicht vielleicht doch am Ende der Saison einfach müde geworden ist. Und als er dann die Beschleunigung gezeigt hat, waren wir natürlich sehr erleichtert. Er ist ein echter Star“, so Jean-Claude Rouget gegenüber GaloppOnline.de.













