Große Probleme im italienischen Rennsport: Die traditionsreiche Rennbahn Capannelle in Rom steht nach dem Ende der Konzession von Hippogroup vor einem Betreiberwechsel. Für das Jahr 2026 wurde die Anlage übergangsweise der Società Marsicana übertragen, während parallel eine europaweite Ausschreibung für die langfristige Vergabe vorbereitet wird. Ziel der Stadt Rom ist es, den Rennbetrieb zu sichern und der Rennbahn wieder stabile Strukturen zu geben.
Konkrete Auswirkungen zeigt die Situation laufenden Rennjahr. Mehrere der wichtigsten klassischen Rennen, darunter das Derby Italiano sowie die Oaks d’Italia, sollen 2026 nicht in Rom, sondern auf der Rennbahn San Siro in Mailand ausgetragen werden. Damit übernimmt Mailand vorübergehend eine zentrale Rolle im italienischen Galopp.
Mittelfristig soll die Zukunft des Rennsports in „Capannelle“ dennoch gesichert sein. Mit der Übergabe an Marsicana wurde eine Lösung geschaffen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und Planungssicherheit zu gewährleisten. Momentan steht wohl im Raum, dass 2026 trotzdem noch Rennen in Rom stattfinden können. Nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens soll ein neuer langfristiger Betreiber übernehmen und Capannelle wieder dauerhaft als Austragungsort der großen italienischen Rennen dienen.













