Der vom Gestüt Wittekindshof gezogene Pakistan Star wurde am Sonntag in der Premier Plate auf der Hong Kong-Rennbahn Sha Tin nur Letzter. Und das auf kurioseste Weise.
Nach rund 200 Metern stellte der 12:10-Favorit seinen Dienst gewissermaßen ein, wollte nicht mehr galoppieren. Ende April wurde er bei seinem Auftritt zuvor noch Zweiter auf Top-Level im Audemars Piguet Queen Elizabeth II Cup. Und jetzt ein ganz anderes Bild.
59:01 Sekunden hinter dem Vierten trudelte Pakistan Star, von Jockey Joao Moreira zumindest wieder zum Laufen animiert, ins Ziel. „Er genießt die Sonne in der Gegenseite“, sagte der Rennkommentator etwas sarkastisch während des Rennens.
Etwas ähnliches hat Pakistan Star, so die offizielle Webseite des Hong Kong Jockey Club, vor dem Start seiner Rennkarriere schon einmal gemacht, und zwar bei einem Breeze Up. Während eines Rennens hat er nun indes erstmals gewissermaßen das Handtuch geworfen.
Jetzt muss er erst einmal zeigen, dass das ein Ausrutscher war, da sind die Regeln in Hong Kong erbarmungslos. Bevor er wieder starten darf, muss er gleich zwei so genannte Barrier Trials erfolgreich absolvieren, eines davon über 1600 Meter in Sha Tin.











