Order Of St George mit viel Luft im Tank

Kurz nach Treffer in den Ribbesdale Stakes (s. extra Text) machte Aidan O’Brien seinen 51. Royal Ascot-Sieg klar. Mit dem Galileo-Sohn Order Of St George gewann er am Mittwoch das Hauptereignis des dritten Ascot Tages, den zur Gruppe I zählenden Asot Gold Cup über 4023 Meter.

Order Of St George war als 19:10-Favorit gestartet und ließ am Ende auch keine Zweifel über seine Steherqualitäten aufkommen. Obwohl er speziell im Schlussbogen nicht das beste Rennen hatte, von dem geschlagenen deutschen Teilnehmer Wasir gestört wurde, und einige Rempeleien abbekam, zudem unter Druck und noch viel Luft bis nach vorne war, holte er genau diese schlagartig aus seinem „Tank“. So als hätte er eine Sauerstofflasche unterm Sattel beschleunigte der letztjährige Irish St Leger-Held im Verlauf der Geraden so enorm, dass er noch sehr souverän zum Gold Cup-Triumph kam.

Hinter ihm kam mit Mizzou ein weiterer Galileo-Sohn auf den zweiten Platz. Dubawi stellte mit Sheikhzayedroad den Drittplatzierten. Darius Racings von Andreas Wöhler trainierte Wasir kam nur auf Rang elf und fand es wie erwartet zu schwer vor.

„So nach etwa 1800 Meter, wenn es etwas abschüssiger wird, da wurde das Rennen ruppig. Da ist er durchgeschüttelt und angaloppiert worden und da war das Rennen für Wasir auch vorbei. Wir wussten von vornherein dass es schwierig würde, aber so ein Resultat ist natürlich unbefriedigend. Wir warten jetzt mal mit den weiteren Plänen ab und schauen, wie er aus dem Rennen gekommen ist“, teilte Wöhler gegenüber GaloppOnline.de mit

 

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