On The Go nach zwei Jahren Pause gleich wieder siegreich

Die Attraktion an einem eigentlich eher durchschnittlichen Hindernis-Renntag am Dienstag in Fontainebleau war der Start des von Guillaume Macaire für die Familie Papot trainierten On The Go im siebten Rennen. Denn in dem Hürdenrennen über 3800 Meter, das mit 20.000 Euro dotiert war, gab der Kamsin-Sohn, der einer der Stars des französischen Hindernissports ist, nach einer Pause von fast zwei Jahren sein Comeback.

Zuletzt hatte man den siebenjährigen Wallach im Mai 2018 auf der Bahn gesehen, als er die Grand Steeple-Chase de Paris, das mit einem Preisgeld von 850.000 Euro höchstdotierte Hindernisrennen des Nachbarlandes, gewann. Das Gruppe I-Jagdrennen ist auch in dieser Saison das Ziel des Klassesteeplers, und das Rennen, in dem On The Go startete, hatte Macaire in der Vergangenheit bereits mehrfach als Aufbaustart für seine Cracks genutzt.

Unter James Reveley hatte es On The Go mit neun Gegnern zu tun, trotz der langen Auszeit ging der Wallach als 1,5:1-Favorit in das Rennen, in dem er nach Klasse natürlich klar über den Gegnern stand. Und nach einem Ritt mit viel Vertrauen, denn der Außenseiter L’Amiral Nelson, der am Ende den zweiten Platz belegte, führte unterwegs mit gigantischem Vorsprung, siegte on the Go dann auch standesgemäß.

Im Ziel hatte der Gruppe I-Sieger, der völlig mühelos gewann, einen Vorteil von sechs Längen vor dem Zweitplatzierten. Für bessere Aufgaben scheint On The Go also wieder gerüstet zu sein.

 

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