Nachdem am Pfingstsonntag mit dem neunjährigen Cirrus Des Aigles im Prix d‘Ispahan (Gr.I) in Longchamp ein „Oldtimer“ gefloppt hatte und lediglich Letzter im Minifeld von vier Pferden wurde, lieferte wenigstens der andere „Oldie“ im Grand Prix-Zirkus auf höchstem Level.
Roger Charltons siebenjähriger Dubawi-Sohn Al Kazeem siegte mit James Doyle im Tattersalls Gold Cup (Gr.I) auf dem Curragh über 2100 Meter gegen Fascinating Rock und Postponed. Während Al Kazeem, der im vergangenen Jahr seine Stallion-Karriere auf Grund schlechter Befruchtung sofort wieder beenden und zurück auf die Rennbahn musste, im Einlauf auf den letzten 200 Metern mit großartiger Beschleunigung an dem lange führenden Postponed und seinem Hauptgegner, dem Favoriten der Gruppe I-Prüfung The Grey Gatsby, vorbeigegangen war und einem souveränem Sieg entgegen strebte, war „The Gey“ sofort auf dem Rückzug und wurde lediglich enttäuschender Vierter.
Es war Al Kazeems vierter Gruppe I-Treffer in seiner Karriere und James Doyles Dritter hintereinander im Gold Cup nach 2013 mit Al Kazeem und 2014 mit Khalid Abdullahs Frankel-Bruder Noble Mission. „Was immer er heute gemacht hätte, meine großartige Meinung über ihn hätte sich nicht geändert. Er hat einfach alles, was ein Rennpferd braucht“, sagte ein überglücklicher Doyle nach dem Rennen.













