„Navy“ gewinnt Jubilee Stakes – „Harry“ gestresst

Das Top-Rennen in Europa waren an diesem Samstag klar die zur Gruppe I zählenden Diamond Jubilee Stakes (600.000 Pfund) über 1207 Meter am Schlusstag von Royal Ascot. Es sollte die große Show des Harry Angel werden, doch an diesem Tag war das Flieger-Ass nicht in Bestform. Schon in der Maschine war der Favorit sehr gestresst, stieg und Adam Kirby hatte seine Schwierigkeiten seinen Partner zu kontrollieren. Dann sprang er auch noch verspätet ab, so dass das Rennen schon kurz nach dem Öffnen der Boxen für den  Dark Angel-Sohn gelaufen war.

Nach der Dramatik am Start wurde es dann auch noch ein super-spannendes Rennen. Ein Rennen welches erst durch das Zielfoto einen Sieger fand. Es war der von Aidan O’Brien trainierte Merchant Navy (50:10). Unter Ryan Moore sah man den Fastnet Rock-Sohn, der mit der Empfehlung des Greenlands Stakes-Sieg an den Start kam, immer in vorderer Linie. Das Tempo machte nach einem Blitzstart aber zunächst Wesley Wards US-Galopper Bound For Nowhere unter Joel Rosario.

Im letzten Drittel des Rennens war es dann aber der spätere Sieger, der immer stärker wurde, und auch Christophe Soumillon griff mit dem Außenseiter City Light aus dem Quartier von Stéphane Wattel in die Partie. Es entwickelte sich ein packendes Duell mit dem besseren Ende für den O’Brien-Crack. Das dritte Geld sicherte sich der tapfer laufende Pacemaker vor dem Vorjahressieger The Tin Man (James R. Fanshawe/Tom Queally).

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