Ryan Moore hat es mal wieder Allen gezeigt und im zur Gruppe I zählenden und mit einer Millionen Dollar dotierten Juvenile Turf, dem ersten Gruppe I-Rennen des diesjährigen Breeders‘ Cup, einen wahren Glanzritt hingelegt und den ersten Big Point für Europa geholt.
Auf Aidan O’Briens für Evelyn Stockwell trainierten und bei zwei Starts noch ungeschlagenen Hit It A Bomb zeigte Moore am Freitag seine ganze reiterliche Klasse und bewies wieder einmal ganz viel Coolness. Lange sah man den War Front-Sohn am Ende des Feldes. Nie war er wirklich zu sehen, doch auf der Zielgeraden der Meilen-Prüfung machte Moore seinen Partner schnell und zwar sehr schnell, nachdem es kurz so aussah, als könne der 469:10-Außenseiter Manhattan Boy an den Spitze zu einem Start-Ziel kommen, doch er wurde nach langer und kräftezehrender Tempoarbeit Mitte der Geraden schnell kürzer.
Nun nahm Airforce zunächst die Spitze und auch Birchwood wurde stärker. Doch Außen stürmte Hit It A Bomb heran und Moore zeigte, dass er auch in Keeneland genau weiß, wo der Pfosten steht und das die Warte-Taktik ganau die Richtige war. 82:10 gab es auf den Sieg des War Front-Sohnes Hit It A Bomb, der zuletzt ein Listenrennen in Dundalk gewinnen konnte. Hinter dem Sieger belegte dann Airforce Rang zwei vor Godolphins Birchwood aus dem Stall von Richard Fahey. Für den Trainer war es der erste Starter beim Breeders‘ Cup. Ein tolles Ergebnis.
Knapp 45 Minuten später hatte Jockey Javier Castellano auf Todd Pletchers 15:10-Favoriten Liam’s Map überhaupt keine Mühe die Breeders‘ Cup Dirt Mile (1.000.000 Dollar) zu gewinnen. Javier Castellano lag auf dem vierjährigen Unbridled’s Sohn-Sohn unterwegs auf dem dritten Rang. Im Einlauf der Gruppe I-Prüfung drehte der Favorit dann auf und kam zu einem nie gefährdeten Sieg über Lea und Red Wine. Für Liam’s Map war es beim siebten Start der sechste Erfolg und der erste Gruppe I-Sieg.












