Viel wird derzeit auch über den angepassten Rennkalender in Großbritannien gesprochen. Priorität hat die Sicherung der Klassiker, wo diese allerdings stattfinden steht noch in den Sternen. Ryan Moore, Topjockey und Stalljockey von Aidan O’Brien äußert die Hoffnung, dass das Epsom Derby, das er bereits zweimal gewinnen konnte, an seinem angestammten Platz bleibt:
„Ich möchte das Derby nicht auf einer anderen Rennbahn sehen. Hoffentlich können wir die Klassiker an ihren rechtmäßigen Plätzen durchführen. Wenn die Daten verschoben werden müssen, ist es eben so sein, aber ich hoffe sehr, dass das Derby in Epsom bleibt“, so der zweifache Siegreiter, der das Blue Ribbon mit Workforce im Jahr 2010 und Ruler of the World im Jahr 2013 gewinnen konnte.
Außerdem gab der Top-Star gegenüber Thoroughbreddailynews.com auch Informationen zwei Hoffnungsträger im Stall von Aidan O’Brien. So äußerte sich Moore jetzt vierjährigen Galileo-Sohn Japan, der letztes Jahr im Prix l’Arc de Triomphe auf dem vierten Platz landete und dessen ständiger Reiter Moore ist: „Er ist jedes Jahr besser geworden, ich denke im Arc sind wir etwas zu früh hinter Enable her, auf den letzten 200 Meter wurde er müde. Aber er ist im Training geblieben und ich freue mich schon ihn wieder im Rennen zu sehen.“
Auch von Arizona, der dreijährigen 2,000 Guineas-Hoffnung von No Nay Never, hält Moore eine Menge: „Er lief letztes Jahr in den Dewhurst Stakes ein fantastisches Rennen hinter Pinatubo, in Santa Anita war es etwas zu schwer.“ Dort war in den Breeders Cup Juvenile Turf auf dem fünften Rang gelandet. Für diese Saison erwartet Moore eine Steigerung des Dreijährigen: „Offensichtlich sollte er sich steigern um solche Ausnahmepferde wie beispielsweise Pinatubo oder Victor Ludorum zu schlagen, aber es ist eine neue Saison und die Pferde haben sich über den Winter noch einmal entwickelt.“












