Der einstige deutsche Derbysieger Schiaparelli hat einen starken März als Vererber im National Hunt-Segment hingelegt. Sieben Sieger bei 21 Startern bedeuten eine bemerkenswerte Quote von fast 34 Prozent Siegern zu Startern für den inzwischen 22-jährigen Monsun-Sohn.
Gezogen von Gestüt Karlshof, wurde Schiaparelli zunächst von Peter Schiergen trainiert und gewann 2006 das Deutsche Derby. In der folgenden Saison entschied er weitere drei Gr. I-Rennen in Deutschland und Italien für sich, ehe er an Godolphin verkauft und in den Stall von Saeed bin Suroor wechselte. Dort gewann er unter anderem den Gran Premio del Jockey Club und lief zudem platziert im Irish St Leger sowie im Prix Royal-Oak.
Seit 2011 steht Schiaparelli im Overbury Stud in Großbritannien, wo er für eine Decktaxe von derzeit 2.000 Pfund angeboten wird. Auch im fortgeschrittenen Alter bringt er konstant erfolgreiche Nachkommen für den Hindernissport.
Zu seinen Siegern im März zählen unter anderem der Wallach Numitor, der in Ascot über 3.000 Meter seinen achten Karrieresieg feierte, sowie die Stute Lazy Sunday, die in Bangor ein Handicap-Chase mit zwölf Längen Vorsprung gewann. Auch Ballybreeze in Newbury und Konfusion in Uttoxeter trugen zum starken Monatsergebnis bei. Hoffnung macht zudem Amatchmadeinheaven, der nach einem Point-to-Point-Sieg auch sein Debüt unter Rules in einem Bumper in Exeter erfolgreich gestalten konnte.