Das gestrige Listen-Highlight im französischen Saint-Cloud, der mit 47.600 Euro dotierte Prix Altipan, entwickelte sich zu einer kleinen Demonstration „deutscher“ Gene. Auf schwerem Boden über 1600 Meter setzte sich der vierjährige Hengst Silius in den Farben der Wertheimer-Brüder hochüberlegen durch.
Der Sieg des Dubawi-Sohnes unter Maxime Guyon war dabei eine weitere Bestätigung für die Nachhaltigkeit deutscher Zuchteinflüsse: Silius ist ein Sohn der Monsun-Stute Silasol, die einst selbst als Gruppe-I-Siegerin in Paris glänzte.
Hinter dem beeindruckenden Sieger, der am Toto mit 2,6:1 als Favorit an den Ablauf gegangen war, sicherte sich Instant Fragile den zweiten Platz. Auch der Vierjährige aus dem Stall von Gerald Mossé brachte eine deutsche Note ins Ergebnis, stammt er vom Derbysieger und Erfolgs-Stallion Sea The Moon ab. Damit machten die Nachkommen deutscher Blutlinien das Finale unter sich aus.
Dritter wurde im Übrigen Westminsters Colin the Brave nach nicht optimalem Rennen, für Platz zwei nicht weit geschlagen.












