Mission Central sorgt für O’Brien-Premiere in den King Charles III Stakes

Vor den Augen des britischen Monarchen wurden am Dienstag in Royal Ascot die nach ihm benannten King Charles III Stakes der Gruppe I entschieden. Dotiert mit 700.000 Pfund wurde dieses Rennen auf der 1000 Meter Geraden Bahn entschieden.

Explosivität und Spritzigkeit waren also im zweiten Top-Rennen des diesjährigen royalen Meetings gefragt und es soll ja tatsächlich Rennen geben, die Aidan O’Brien noch nie gewinnen konnte. Die King Charles III Stakes zählten dazu. Bis zu diesem Dienstag. Nur knapp 35 Minuten nachdem O’Brien mit Great Barrier Reef die Gruppe II Coventry Stakes holte, sorgte der dreijährige Wallach Mission Central aus dem Besitz von Magnier, Smith, Tabor und Westerberg für die Premiere.

Nach einem Rennen aus dem Hintertreffen und einen Klasse-Ritt von Ryan Moore schnappte der No Nay Never-Sohn genau auf der Linie zu und entriss Aga Khans Rayevka (Francis-Henri Graffard/Mickael Barzalona), die sich zuvor noch etwas durch das Feld wühlen musste, noch den Sieg. Den dritten Plat belegte der australische Favorit Overpass (Björn Baker/Joshua Parr). Mission Central, der zuletzt zwei Listensiege holen konnte, startete dabei das erste Mal auf Gruppe I-Ebene. 15:1 zahlte der Sieg.

Die King Charles III Stakes sahen im Übrigen nicht weniger als 26 Starter am Ablauf. Vor genau 20 Jahren, damals hieß das Rennen noch King’s Stand Stakes, waren es sogar 28 Teilnehmer gewesen.

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