Marathon einfach nach Newmarket verlegt

Nicht nur der Rennsport ist von der Corona-Pandemie massiv betroffen, auch die „Läuferindustrie“ muss enorme Einschränkungen hinnehmen. Das erfuhr jetzt auch der englische Jockey Daniel Muscutt. Er hatte sich den ganzen Winter intensiv auf eine Teilnahme am Brighton-Marathon vorbereitet, der nun aber leider auch zum Corona-Opfer wurde. Was also tun, wenn das Rennen, auf das du so lange hingearbeitet hast, ausfällt?

Ganz einfach, trotzdem laufen! So dachte auch Muscutt und verlegte den Austragungsort einfach rund um das Rennsport-Mekka Newmarket. „Ich hatte dort einige Trainingsläufe absolviert und konnte mir so recht gut eine Strecke zusammenbasteln. Knapp drei Stunden und 24 Minuten hab ich letzlich gebraucht, womit ich sehr zufrieden bin. Dennoch werde ich in Zukunft noch versuchen unter drei Stunden zu bleiben. Mit Zuschauern und anderen Läufern neben mir sollte das gelingen“, so der 24-jährige, der nach dem Lauf nach eigenen Angaben zwar etwas steif war, aber am nächsten Tag schon wieder ausreiten konnte, gegenüber der Racing Post.

Muscutt, der hauptsächlich für die Trainer James Fanshawe und Marco Botti reitet, ist 2020 sehr gut in die Saison gestartet, 19 Siege stehen schon auf der Habenseite. „50 sind mein Ziel“, so Muscutt nicht überheblich.

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