Krise in England: Rennsport-CEO schmeisst nach 6 Monaten hin

Lord Allen ist nicht mehr der CEO der British Horseracing Authorities. Wie erwartet, ist er am Dienstag zurückgetreten. Der englische Rennsport befindet sich damit – sechs Monate nach Lord Allens Amtsantritt, wieder in einer echten Führungskrise.

Die Racing Post schreibt: „Die BHA gab am Dienstagmorgen bekannt, dass Allen zurückgetreten sei, nachdem sich die Mitglieder des Dachverbands nicht auf Reformen einigen konnten, die die Schaffung eines unabhängigen Gremiums und dessen stärkere Ausrichtung auf kommerzielle Belange vorgesehen hätten. Die Nachricht folgt auf wochenlange Spekulationen über die Unsicherheit seiner Position, ausgelöst durch eine Pattsituation zwischen Allen und den anderen wichtigen Entscheidungsträgern des Sports – den Rennbahnen und den Aktiven.“

In einem Statement der BHA heißt es: „Lord Allen übernahm diese Funktion im September 2025, nachdem die Mitgliedsorganisationen der BHA (Racecourse Association, Racehorse Owners Association, Thoroughbred Breeders‘ Association und lizenziertes Personal) einstimmig beschlossen hatten, dass es einen völlig unabhängigen Vorstand geben und die BHA einen kommerziellen Auftrag haben sollte. Die Mitglieder, die derzeit Vertreter für den Vorstand nominieren, konnten sich untereinander nicht auf eine Änderung der BHA-Regeln einigen, um diese beiden Ziele zu erreichen, da eine Änderung der Satzung einstimmige Zustimmung erfordert. Dementsprechend ist Lord Allen zurückgetreten.“

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