Die in England ansässige Trainerin Jane Chapple-Hyam hat sich bisher zwei Boxen in Flemington gesichert, um in Australien einen sogenannten „Satellitenstall“ zu betreiben. Derzeit verhandelt sie mit Flemington, um zwei weitere Boxen zu bekommen.
„Wir führen gerade einen Test durch und möchten diese Idee gerne weiterverfolgen“, erklärte Chapple-Hyam gegenüber racenet.com.au.
Chapple Hyam möchte erst einmal mit Handicap-Pferden die Lage sondieren und noch nicht mit hochkarätigeren Pferden antreten. Bei den beiden Pferden, die in den Boxen stehen, handelt es sich um den Fiorente-Sohn Ambassadorial, und um den Fastnet Rock-Sohn Military Academy.
Ambassadorial lief am 14. Oktober zum ersten Mal für Chapple-Hyam, kam aber über einen zehnten Platz in den zur Gruppe III zählenden Coongy Stakes nicht hinaus. Military Academy wurde, im Gegensatz zu dem in Australien gezogenen Ambassadorial, aus England importiert. Er lief ebenfalls letzte Woche in Caulfield in den Coongy Stakes und wurde Siebter.
Jane Chapple-Hyam wurde in Melbourne, Australien, als Jane Peacock geboren. Ihr Vater Andrew Peacock war Besitzer von Leilani, der 1974 den Caulfield Cup gewinnen konnte. Ihre Eltern ließen sich in den 70ern scheiden und ihre Mutter heiratete den britischen Geschäftsmann und Rennpferdebesitzer Robert Sangster.
Jane heiratete später den englischen Trainer Peter Chapple-Hyam. Ihre größten Erfolge als Trainerin feierte sie bisher 2022 mit Saffron Beach, die die Sun Chariot Stakes und den Prix Rothschild gewinnen konnte, sowie mit Mill Stream, der 2024 im July Cup erfolgreich war.









