Am Sonntag geht der Reigen der Klassiker auch auf dem irischen Curragh mit den Irish 1000 Guineas in die zweite Runde. Natürlich ist Aidan O’Brien in dem mit 3000.000 Euro dotierte Gruppe I-Prüfung mit seinen besten Stuten am Start. Happily, die in 1000 Guineas von Newmarket als Saisondebütantin Dritter wurde, und die im Vorjahr gleich zur doppelten Gruppe I-Siegerin aufstieg, ist dabei der Ritt von Ryan Moore. Und sollte mit dem Start im Bauch das gemeinte Pferd aus dem O’Brien-Quartier sein.
Mit der nun in die Saison debütierenden Cheveley Park Stakes-Siegerin Clemmie (Seamie Heffernan) hat der Ballydoyle-Trainer aber noch eine weiterer starke Lady im Feld. Sieben Mal hat Aidan O´Brien übrigens diesen Stutenklassiker bisher gewonnen, genauso oft wie Hubert Hartigan der von den zwanzigern bis in die fünfziger Jahre hinein regierte. Mit einem Sieg in diesem Jahr würde O´Brien also nicht nur seinen Titel verteidigen, sondern sich an die Spitze der Statistik in den Irish 1000 Guineas als erfolgreichster Trainer setzen.
Doch die weitere Konkurrenz ist relevant. Ger Lyons Zoffany-Tochter Who´s Steph (Colin Keane) überzeugte nach ihrem Maidensieg im Vorjahr mit zwei souveränen Gruppe III-Siegen in diesem Frühjahr. Und auch Lightening Quick (Jamie Spencer) brachte Lyons als Gruppe III-Siegerin heraus bevor Qatar Racing die Stute abzog und bei Johnny Murtagh zur Betreuung einstellte. Nicht unterschätzen sollte man auch Charlie Applebys Sechste der englischen Guineas, Soliloqui (William Buick), die für Godolphin trainierte Dubawi-Tochter war in Newmarket gerade mal gut drei Längen hinter der Siegerin.













