Harzand auch auf dem Curragh eiskalt

Spätestens seit Harzands Sieg im Epsom-Derby weiß man, dass Eistonnen nicht nur für Fußballprofis sind, sondern auch Pferden helfen. Vor dem Rennen auf den „Downs“ streifte sich der von Dermot Weld trainierte Sea The Stars-Sohn ein Eisen ab, verletzte sich dabei leicht. Der Fuß wurde bis wenige Minuten vor dem Derby in Eiswasser gekühlt. Eine Behandlung die Wirkung zeigte. Er gewann und war seit dem auch einer der Favoriten für das Irish Derby, das am Samstag auf dem Curragh ohne US Army Ranger, der unter der Woche abgemeldet wurde, entschieden wurde.

Nach dem Epsom Derby wurde Harzand noch mit Antibiotikum behandelt und sein Trainer war sich nicht sicher, ob sich Reste des Medikaments auf die Leistung seines Schützlings niederschlagen würden. Doch dies war nicht der Fall. Der 16:10-favorit gewann auf der grünen Insel das mit 1,5 Millionen Euro dotierte „Blue Ribbon“ der Gruppe I unter Pat Smullen nach einer fantastischen Leistung gegen den Co-Favoriten Idaho.

Zunächst sorgte Harzands Pacemaker und Stallgefährte Ebediyin (L. Roche) wie Vorgesehen für Tempo. Dahinter war es dann der Wiener Walzer-Bruder Port Douglas (A. O’Brien/J. Heffernan) vor Harzand und Idaho, der hinter dem Favoriten auf der Lauer lag. Im Einlauf zog Harzand dann unwiderstehlich an die Spitze und auch Aidan O’Briens Idaho wurde unter Ryan Moore immer stärker, versuchte den Widerstand des Favoriten zu brechen, aber dieser wiederum zog immer wieder an und darf sich nun doppelter Derby-Sieger nennen. Als Dritter kam der 340:10-Außenseiter Stellar Mass (J. Bolger/ R. P. Whelan), der ein großes Rennen lief, an den Zielpfosten.

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