Am Freitagnachmittag kam um 17.15 Uhr etwas ganz besonders blaublütiges in Newbury an den Start.
Ein Dubawi-Sohn aus der zweifachen Gruppe I-Siegerin Gonbarda und somit Halbbruder des Klassemeilers und Deckhengstes Farhh gab in einer Maidenprüfung über 2013 Meter sein Debüt.
Und das Resultat war standesgemäß, denn Trainer Saeed bin Suroors Dubai Thunder, der auch noch eine Nennung für das Investec Derby in Epsom besitzt, fertigte mit Adam Kirby seine 17 Kontrahenten mühelos ab und hatte im Ziel einen Vorsprung von zehn Längen vor dem bereits als Zweijähriger einmal geprüften und seinerzeit Drittplatzierten Hawridge Flyer aus dem Stall von Stuart Kittow (Zum Video).
Die Bookies reagierten natürlich umgehend auf die Demonstration von Dubai Thunders Klasse. Von 500:10 kürzten sie die Kurse fürs Dery bis auf 150:10. Auf die Frage der anwesenden Pressevertreter, ob das Derby für Dubai Thunder noch Millionen Meilen entfernt wäre antwortete Jockey Adam Kirby:“ Alles was ich sagen kann ist, dass der Hengst über eine wahnsinnige Maschine verfügt.“
Als der „Blaue“ im Einlauf aus der dritten Position 400 Meter vorm Ziel von seinem Jockey losgelassen wurde, verabschiedete er sich jedenfalls sofort eindrucksvoll auf Nimmerwiedersehen.
Die vom Gestüt Auenquelle gezogene Lando-Tochter Gonbarda war Ende 2005 in den Besitz von Sheikh Mohammed gewechselt.











